Zuchwil

Ein Kreisel beim Knoten Aarematt soll die Nord-Süd-Strasse in Zuchwil entlasten

Hier soll der Kreisel entstehen und den Verkehr in Zuchwil entlasten.

Hier soll der Kreisel entstehen und den Verkehr in Zuchwil entlasten.

Das Agglomerationsprogramm 3. Generation bringt wichtige neue Projekte. Ein Bypass-Kreisel beim Knoten Aarmatt soll jetzt höhere Priorität erhalten.

Heute schleppt sich viel Verkehr von Luterbach auf die Autobahn über die Nord-Süd-Strasse in Zuchwil. Die Anzahl der Fahrzeuge nimmt stetig zu. In einigen Jahren könnte zusätzlicher Verkehr aus dem Riverside-Quartier dazukommen.

Das Agglomerationsprogramm 3. Generation hat eine Antwort auf diese Herausforderung. Zumindest eine Teilantwort: ein Bypass-Kreisel. Dieser soll beim Knoten Aarmatt, also auf der Luzernstrasse bei der Auf- und Abfahrt Richtung Aarmatt, eine Abbiegebeziehung von Luterbach Richtung Autobahnanschluss Solothurn Ost ermöglichen.

Diese Neugestaltung wird bis anhin als B-Massnahme geführt. Der Gemeinderat von Zuchwil unterstützt aber die höhere Priorität als A-Massnahme. Zusätzlich soll die «Ostspange» von der Luterbachstrasse zum Autobahnanschluss Solothurn Ost geprüft werden.

Insgesamt neun Massnahmen im Agglomerationsprogramm 3. Generation betreffen das Gemeindegebiet von Zuchwil. Zu den Massnahmen gehören zwei Daueraufgaben: das Mobilitätsmanagement sowie die Entwicklung und Umstrukturierung (Arbeiten/Wohnen, Beispiel Riverside) von diversen Arealen. Als A-Massnahmen aufgeführt ist ein neuer Radweg von der Zuchwiler Industriestrasse bis zum Dorfeingang Luterbach. Diese Massnahme wird mit 2 Millionen Franken veranschlagt. Zirka 35 Prozent der Kosten übernimmt der Bund.

Die andere A-Massnahme ist der Neubau eines Stegs im Bereich der Einmündung der Emme in die Aare (1 Mio. Franken). B-Massnahmen sind die Aufwertung der südlichen Seite des Hauptbahnhofes sowie eine alternative Veloführung beim Knoten Kreuzplatz in Derendingen. Beide Massnahmen betreffen Zuchwil in geringen Masse, sind aber wesentlich (Bahnhof Solothurn) für die Zuchwiler Nutzer.

Was nicht mittelfristig realisiert werden kann, wird als C-Massnahme aufgeführt. Dazu zählt der neue S-Bahn-Ast Solothurn–Subingen. Zuchwil wäre begeistert, denn das Dorf mit drei Bahnlinien besitzt keine Bahnstation. Mit der Reaktivierung des Regionalverkehrs zwischen Solothurn und Subingen auf dem heute nur dem Schnellverkehr vorbehaltenen Trassee Solothurn–Herzogenbuchsee könnten Haltestellen in Zuchwil, Derendingen, Derendingen Ost, Subingen Wissensteinfeld und Subingen bedient werden, was das gesamte Strassennetz in der Region entlasten würde, so der Massnahmenbericht. Eine weniger wahrscheinliche C-Massnahme ist die Velobrücke beim Sportzentrum über die Aare nach Feldbrunnen. Hier hat der Gemeinderat Feldbrunnen bereits Nein gesagt.

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