An der letzten Sitzung der Chilbikommission ging klar hervor, dass es die Kaffeestube dieses Jahr nicht mehr gibt, berichtete Gemeinderätin Ursula Brüllhardt. Auch im nächsten Jahr rechnet sie nicht mit einem Comeback. Das Vereinskartell wolle nichts mehr mit der Angelegenheit zu tun haben, distanziere sich aber auch vom Brief von vier Vereinspräsidenten, die die Kaffeestube beerdigen wollen, fuhr Brüllhardt fort (wir berichteten). «Wer genau dieses Schreiben verfasst hat, weiss man noch immer nicht», kritisierte Gemeindepräsident Jürg Willi, enthält der Brief doch nur eine einzige Unterschrift.

Was passiert mit dem Zelt?

Nun stellt sich der Gemeinderat die Frage, was mit dem Zelt geschehen soll, wenn es die Kaffeestube nicht mehr gibt. Es bestehen zwei Varianten legte Brüllhardt dar: «Entweder es wird entsorgt, oder die Gemeinde übernimmt es.» Willi gab zu bedenken, dass die Baute noch in relativ gutem Zustand sei. Sie diene der Gemeinde zudem als Schlechtwettervariante am 1. August. «Solange Freiwillige das Zelt gratis aufstellen und es noch dicht ist, sollten wir es behalten», machte Willi beliebt. Die Lagerkosten von 500 Franken pro Jahr seien die einzigen Kosten, die anfallen. Diese könnte man mit Einnahmen kompensieren, wenn man es vermietete.

Roger Ritz von der Chilbikommission kann sich nach wie vor vorstellen, die Kaffeestube vorübergehend auf privater Basis zu führen und das Zelt zu mieten. Er schliesst auch nicht aus, dass andere interessierte Gruppierungen im Zelt etwas anböten. Die Chilbikommission soll nun eine Rechnung ausarbeiten, wie das Zelt für die Gemeinde kostenneutral gehalten werden kann und auch gleich einen allfälligen Verleih managen.

Doch neues Feuerwehrfahrzeug

Der Antrag auf Ersatz des alten Feuerwehrautos der Regionalfeuerwehr Oberer Bucheggberg führte zu einigen Interventionen. Diese kamen teilweise auch aus Feuerwehrkreisen, wie Brüllhardt wusste. Daher wurde das Geschäft vorläufig auf Eis gelegt. An einer recht emotionalen Sitzung konnte nun der Beschaffungsausschuss, der sich aus den zwei Fahrern, dem Feuerwehrkommandanten und einem Mitglied der Feuerwehrkommission zusammensetzt, alle offenen Fragen beantworten, rapportierte Brüllhardt. Somit hob sie die Sistierung des Geschäfts auf. Sie rechnet damit, dass das Fahrzeug diesen Herbst oder Winter zur Verfügung stehen wird.