Rüttenen

Ein einstimmiges Ja: Schulhaus Widlisbach kann saniert werden

Die Gemeindeversammlung stimmt einer Schulhaussanierung zu.

Die Gemeindeversammlung stimmt einer Schulhaussanierung zu.

Mit 82 erhobenen Händen bejahten die Stimmberechtigten von Rüttenen am Montagabend einstimmig den Antrag zur Kreditbewilligung von 5,9 Millionen Franken für die Schulhaussanierung Widlisbach.

«Ich bin gerade ein bisschen baff», äusserte Gemeindepräsident Gilbert Studer seine Freude über das grosse Vertrauen, welches dem Generationenprojekt vonseiten der Bevölkerung entgegengebracht werde.

Vorab betonte Studer im Rahmen eines kurzen Infovortrages über die Sanierung, dass das Architektenteam schon am Tag nach der Versammlung mit der Detailplanung beginnen werde, sollte die Gemeindeversammlung dem vom Gemeinderat für gut befundenen Schulhausprojekt zustimmen. Da dies mit zwei Enthaltung und keiner Gegenstimme der Fall war, konnte dem zuvor präsentierten Zeitplan stattgegeben werden. Dieser sieht im Juli 2018 den Start der Realisationsarbeiten vor, die ein Jahr später im Juli 2019 abgeschlossen werden sollten.

Der Schulbetrieb bleibe in dieser Zeit natürlich vollumfänglich aufrechterhalten, versicherte Studer. Die definitiven Pläne bezüglich den Schulraumprovisorien würden spätestens im Juli 2018 erscheinen.

Verschuldung steigt an

Ebenfalls einstimmig wurde das Budget 2018 Alterssiedlung, sowie das Budget 2018 Einwohnergemeinde, deren Erfolgsrechnung mit einem Ertragsüberschuss von 83'090 Franken positiv abschliesst, angenommen. Gemeindeverwalter Franz Lüthi führte die versammelten Einwohner vor der Abstimmung durch die Budgetierungen und hielt dabei nur bei den wichtigsten Zahlen inne: Nettoinvestitionen von rund 3,8 Millionen Franken, ein Selbstfinanzierungsgrad von 8,09 Prozent und ein mit 112 Prozent gleichbleibender Steuerfuss.

Trotz des Anstiegs der Pro-Kopf-Verschuldung von 145 Franken auf stolze 4000 Franken gab es keine Frage oder sonstige Wortmeldungen aus dem Publikum. Lediglich in Zusammenhang mit der Sanierung der Hochwasserschäden an Bächen und Bachverbauungen meldeten sich einzelne Versammlungsteilnehmer zu Wort. Anlass dazu boten Unklarheiten in puncto Durchführung der Sanierung, die durch Gemeindepräsident Studer aber mehrheitlich geklärt werden konnten. Auf diese Weise stimmte die Gemeindeversammlung auch diesem Punkt ohne Gegenstimme zu.

Als Abschluss des offiziellen Teils der Versammlung bedankte sich Studer bei den Anwesenden und insbesondere bei seinen Ratsmitgliedern, die er an dieser Stelle mit einem Schiff, das die Gemeinde stets in sichere Gewässer führe, verglich.

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