Der Gemeinderat nimmt das Gebäude Schulhausstrasse 46 in Tscheppach als «schützenswertes Kulturobjekt» unter kommunalen Schutz. Das bisher als erhaltenswert eingestufte Gebäude im Zentrum von Tscheppach liegt in der Landwirtschaftszone und gehört zu einem Hofensemble. Alle anderen Möglichkeiten seien abgeklärt worden, erklärt Gemeindepräsidentin Verena Meyer. Für eine Umzonung der Parzelle hätte andernorts Land ausgezont werden müssen. «Das haben wir nicht gefunden.» Und eine Abparzellierung sei in dieser Zone verboten.

«Die Unterschutzstellung bleibt als einzige Möglichkeit, damit ein Ausbau möglich wird», erklärt Meyer. Der ehemalige Wohnstock wird seit Jahrzehnten nicht mehr bewohnt. Er verfällt zunehmend, einzelne Räume werden noch als Lager- und Abstellfläche benutzt. Die Eigentümerschaft hat die Baubehörde angefragt, ob es möglich sei, den alten Wohnstock umfassend zu renovieren, um ihn dann primär für sich selbst als Wohnhaus zu nutzen und eventuell noch eine weitere Wohnung einzubauen. Eine Anfrage beim Kanton ergab, dass die Denkmalpflege den Erhalt des Gebäudes befürwortet. Deshalb stellte das Bau- und Justizdepartement eine Ausnahmebewilligung in Aussicht, vorausgesetzt das Gebäude kommt unter kommunalen Schutz.

Wetterschutz bei Haltestelle

Der Gemeinderat hat der neuen Leistungsvereinbarung (2017–2019) mit Inva Mobil zugestimmt. Inva Mobil organisiert Personentransporte von betagten Menschen jeden Alters mit rollstuhlgängigen Fahrzeugen im Kanton Solothurn. «Wir geben neu nicht Beiträge nach dem Giesskannenprinzip, sondern aufgrund von tatsächlichen Fahrten in unserem Gebiet», erklärt Gemeindepräsidentin Verena Meyer.

Hessigkofen erhält bei der Bushaltestelle am nordöstlichen Ende der Parzelle von Hans Wyss einen Personenunterstand. Die vorgeschlagenen Varianten erschienen dem Gemeinderat aber zu schmal. Der Personenunterstand soll etwas breiter ausfallen. Dafür wird ein Kostendach von 10 000 Franken gewährt. Im Dorfgebiet befinden sich weitere 25 Bushaltestellen ohne Personenunterstand. Man werde nun nicht alle Standorte mit Unterständen ausrüsten. «Das soll im Einzelfall nach Bedürfnis oder im Zusammenhang mit Strassenarbeiten geprüft werden», erklärt die Gemeindepräsidentin. (uby)