Mühledorf

Durchzogene Bilanz des Vereins «Badi Beizli Mühledorf»

Dieses Bild zu Eröffnung wird es nächstes Jahr wieder geben. (Archivbild)

Die Bilanz der «Badi Beiz Mühledorf» ist gut. Trotz eher schwierigem Start wegen des Wetters, wollen sie die Badi Beiz nächstes Jahr weiterführen.

Der im Frühling frisch gegründete Verein «Badi Beizli Mühledorf» zog nach der ersten Badesaison vor dem Gemeinderat Buchegg Bilanz. Der Start gestaltete sich dabei aufgrund des Wetters und der mitten in Mühledorf gelegenen Baustelle eher schwierig. Zudem war der Verein mit diversen Ungewissheiten konfrontiert. «Alles war neu, da niemand von uns Erfahrungen mit der Gastronomie hatte» erklärt Co-Präsidentin Silvia Lehmann. Nichtsdestotrotz konnte eine motivierte Truppe zusammengestellt werden, welche sich durch Teamgeist und Engagement auszeichnete. Die beiden spontan organisierten Grillabende waren trotz geringem Werbeaufwand erfolgreich über die Bühne gegangen.

Was aus Sicht des Vereins hingegen nicht funktionierte, war die Zusammenarbeit mit dem Badmeister. So sei der Einsatz, den die Vereinsmitglieder nebst Beruf und Familie freiwillig für die Badi tätigten, nicht geschätzt worden. Der Betroffene hat demissioniert. Aktuell laufe die Suche nach einer Nachfolge.

Der Verein ist motiviert, im nächsten Jahr weiterzufahren. Ideen für Verbesserungsmassnahmen im Bereich Kommunikation und Werbung stehen bereits im Raum, damit die speziellen Anlässe künftig breiter bekannt gemacht werden können. Eine Lösung konnte auch in Sachen Wirtepatent gefunden werden. Eine Gastrofachfrau wird dem Verein ihr Patent zur Verfügung stellen. Bisher übernahm diese Aufgabe das Restaurant Kreuz. Die Vereinbarung läuft aus, und aufgrund der strengen kantonalen Richtlinien war vonseiten des Gasthofs eine neue Regelung gewünscht worden. Zwar hat der Verein bereits Geld für den Erwerb eines eigenen Patentes zurückgestellt. Da die kommende Saison aufgrund der unklaren Bademeistersituation aber noch ungewiss sei, wolle man sich nicht ins Abenteuer stürzen und die teure Ausbildung absolvieren. Für allfällige Folgejahre soll aber der Erwerb eines eigenen Patents ins Auge gefasst werden.

Massnahmen für Quell-Schutzzone

Der Gemeinderat sprach sich für das Projekt «Schutzzonenausscheidung St. Margarethen» aus. Die Schutzzone ist nötig, um das Wasser in die öffentliche Wasserversorgung einspeisen zu dürfen. Hierfür verabschiedete der Rat einen Kredit von 390 000 Franken zuhanden der Gemeindeversammlung. Ein Betrag in Höhe von 150 000 Franken, der die Planungskosten sowie einen Teil der Realisierungskosten beinhaltet, soll in die Investitionsrechnung 2020 fliessen. In eigener Kompetenz beschloss der Gemeinderat, den Planungskredit von 24 000 Franken freizugeben. «Dann können wir jetzt den Startschuss geben und haben bis zur Gemeindeversammlung eventuell sogar noch genauere Daten», sagte Vize-Gemeindepräsident Thomas Stutz.(psg)

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