Die Gemeinden Halten, Oekingen und Kriegstetten suchen Nachfolger für die drei Jugendarbeiterinnen, die im Herbst ihr Amt niedergelegt haben. In Sicht ist für die ehrenamtliche Stelle bis jetzt niemand. Trotzdem wird es in der Jugendarbeit HOeK Veränderungen geben. Bis jetzt sei die Arbeit parallel zu den Vereins- und Freizeitangeboten in den Gemeinden geführt worden, sagt die Haltener Gemeinderätin Daniela Gilgen, zuständig für Schule und Jugend sowie Mitglied der Schulkommission Kreisschule HOeK. «Dies war unser Fehler oder vielleicht unser Nichtwissen.» Mit der Konkurrenzarbeit soll nun Schluss sein.

Die Jugendarbeit HOeK will künftig mit bestehenden Jugendorganisationen sowie Vereinen zusammenarbeiten, das bestehende Angebot ergänzen. Unterstützt wird sie von Rebekka Matter, Jugendarbeiterin mit 13 Jahren Berufserfahrung, die aufzeigt, wie Jugendarbeit der jüngsten Generation abläuft.

Zu reden gab auch der nicht vorhandene Jugendraum im Schulhaus Kriegstetten, was Tina Gerber, Ex-Jugendbeauftragte, damals kritisierte: «Man kann keine vernünftige Jugendarbeit machen, wenn man keine Anlaufstelle für die Jugendlichen hat.» Die erfahrene Jugendarbeiterin Matter sieht das anders. Zum jetzigen Zeitpunkt brauche es nicht zwingend einen Jugendraum. Die Frage, ob es nun eine solche Räumlichkeit geben wird oder nicht, steht noch immer offen. (cbs)