In Günsberg wurden die neuen Grundwasserschutzzonen von drei Quellen sowie der Mattenhofquelle in Kammersrohr aufgelegt. Zudem wurden die Schutzzonenpläne weiterer Quellen aufgehoben. Dem Bericht zur kantonalen Vorprüfung ist zu entnehmen, dass die dank Markierversuchen überarbeiteten Schutzzonen für die Flüeli- und die Ribiquelle die Anforderungen erfüllen. Beide Quellen fassen einen erheblichen Anteil Karstgrundwasser. Bei der Ribiquelle ist es eine Mischung mit Lockergesteinsquellwasser. Die Bemessung der Schutzzone im Karst habe im Einzugsgebiet zu erfolgten. Der notwendige Schutz wurde mit der Überarbeitung der Schutzzonen S2 und S3 erreicht.

Die Schutzzonen der beiden Quellen sowie der Zweiäckerquelle weisen wenige Konflikte auf mit Anlagen oder Nutzungen. Diese beschränken sich im Wesentlichen auf die landwirtschaftliche Nutzung (beispielsweise Drainagesysteme), die mit kleinem Aufwand behoben werden könnten.

Zur Mattenhofquelle in Kammersrohr wird nur erwähnt, dass das Schutzzonendossier, genauer das Reglement, anzupassen sei.

Unverdünntes Bachwasser

Im Bericht finden sich auch Anmerkungen zu einigen der weiteren aufgehobenen Quellen. So sei die Aufhebung der Jostquelle sinnvoll und zweckmässig. Bei der Glutzenbergquelle lasse sich die Quelle aufgrund des hohen Anteils nahezu unverdünntem Bachwasser nicht schützen. Die Gemeinde muss dem Kanton mitteilen, mit welchen Massnahmen die Trinkwassersicherheit der privaten Wasserversorgung Glutzenberg weiterhin gewährleistet sein wird. Angeregt wird der Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung von Günsberg. Laut Gemeindepräsident Thomas Jenni sind zur Auflage keine Einsprachen eingetroffen.