Langendorf

Die Vereinbarung mit «Repla Espace Solothurn» wird nicht verlängert

Der Antrag «Repla Espace Solothurn» sorgte an der Sitzung für Diskussionen. (Archivbild)

Der Antrag «Repla Espace Solothurn» sorgte an der Sitzung für Diskussionen. (Archivbild)

Der Gemeinderat von Langendorf will sich nicht für die nächsten vier Jahren finanziell verpflichten.

Der Gemeinderat Langendorf sah sich in diesem Jahr mit vielen Geschäften konfrontiert. Einige Sitzungen dauerten bis nach 23 Uhr, so auch am letzten Montag. «Wann die Geschäfte kommen, können wir nicht steuern», erklärt Gemeindepräsident Hans-Peter Berger. Von den ursprünglich 19 Traktanden wurden zum Schluss vier auf die nächste Sitzung verschoben.

Für Diskussionen sorgte der Antrag von «Repla Espace Solothurn» für die Erneuerung der Vereinbarung der Regionsgemeinden an regionalen Aufgaben. Die vierjährige Leistungsvereinbarung läuft Ende dieses Jahres aus. Bis jetzt hat Langendorf jährlich 104'091 Franken an die Repla bezahlt, die dieses Geld gemäss eines Verteilschlüssels an verschiedene kulturelle Institutionen, wie beispielsweise das Alte Spital oder das Naturmuseum, weitergeben.

Der Gemeinderat hat nun beschlossen, die Vereinbarung nicht zu erneuern. Dieser Entscheid wurde mit vier zu fünf Stimmen knapp gefällt. Dadurch hat Langendorf jetzt mehr Flexibilität, was die Budgetplanung betrifft, und kann in finanziell schwierigeren Jahren frei entscheiden, wie hoch der Beitrag sein soll. So wird er aber jedes Jahr besprechen müssen, ob das Geld den Kulturinstitutionen wieder zugutekomme.

Für das kommende Jahr beschloss der Gemeinderat, den vollen Betrag zu budgetieren. Für Berger ist es wichtig, dass die Gelder gesprochen werden. «Es geht hier nicht nur um Solidarität gegenüber den Institutionen oder den anderen Gemeinden, sondern wir wissen, dass die Einwohnerinnen und Einwohner von den kulturellen Angeboten in der Region profitieren und diese auch stark nutzen», erklärt er. (jfr)

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