Deitingen

Die Stöcklimatt-Überbauung nimmt Hürde

Modell der Stöcklimatt-Überbauung. Die erste Etappe umfasst die drei Mehrfamilienhäuser rechts und die Parzellen dahinter. Die zweite Etappe mit vier Mehrfamilienhäusern (das siebte links ist nicht auf dem Bild) und weiteren Parzellen wird erst in kommenden Ortsplanungsrevisionen ein Thema sein.

Modell der Stöcklimatt-Überbauung. Die erste Etappe umfasst die drei Mehrfamilienhäuser rechts und die Parzellen dahinter. Die zweite Etappe mit vier Mehrfamilienhäusern (das siebte links ist nicht auf dem Bild) und weiteren Parzellen wird erst in kommenden Ortsplanungsrevisionen ein Thema sein.

Der Gemeinderat Deitingen stimmt dem Gestaltungsplan und der Teilzonenplanänderung zu.

Wird die Überbauung Stöcklimatt in Deitingen zu Situationen führen, «die wir bisher nicht kennen»? Gemeinderat Michael Tüfer (SVP) zeigte sich nach der Präsentation durch die Projektvertreter skeptisch gegenüber den Plänen. Insbesondere wenn die zweite Etappe komme. «Die Massierung von Leuten führt zu Problemen», ist er überzeugt. Ihm wäre es lieber, wenn anstelle von Mietwohnungen Eigentumswohnungen entstünden.

«Diese Dichte wird heute mit dem Raumplanungsgesetz verlangt», erwiderte Ressortleiter Jürg Schärli (CVP). Architekt Stefan Rudolf wies darauf hin, dass bereits bestehende hohe Bäume die Wucht der Mehrfamilienhäusern mildern. Und Bürgerrat Philippe Gobet-Hochuli erklärte, dass die geplanten Wohnungen bereits dem Standard von Eigentumswohnungen entsprechen würden. «Falls wir wenig Erfolg mit Mietwohnungen haben, können wir diese später auch als Eigentumswohnungen verkaufen.»

Gobet vertritt das Projekt für die Bauherrin, die Bürgergemeinde Deitingen. Das Stöcklimatt-Projekt sei neben der Kiesgrube das zweitwichtigste Geschäft für die Bürger, die schon seit 1994 das Areal in der W2-Zone überbauen wollen. Dank der Erarbeitung eines Gestaltungsplans mit Sonderbauvorschriften ist ein Zuschlag möglich. Die Mehrfamilienhäuser sind dreistöckig geplant. Die erste Etappe umfasst mit drei Mehrfamilienhäusern (19 Wohnungen) sowie neun Parzellen für Atriumshäuser oder frei stehende Einfamilienhäuser. Das Land für die zweite Etappe mit vier Mehrfamilienhäusern und weiteren Parzellen für Einfamilienhäuser liegt heute in der Reservezone und wird erst in der nächsten oder übernächsten Ortsplanungsrevision thematisiert. So die Absicht. Der Gemeinderat von Deitingen genehmigte einstimmig die Pläne der Bürgergemeinde, die nun vom Kanton geprüft werden.

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