Schnottwil
Die Spitex entlastet das Altersheim

Der Gemeinderat von Schnottwil beschloss die Ja-Parole für die Jahresrechnung des Spitexvereins Bucheggberg. Die intensivere Betreuung durch die Spitex beeinflusst die Kosten fürs Altersheim.

Marlene Sedlacek
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Die Mitarbeiterinnen der Spitex Bucheggberg haben im Vergleich mit anderenSpitexorganisationen eine eher ältere Kundschaft. (Symbolbild)

Die Mitarbeiterinnen der Spitex Bucheggberg haben im Vergleich mit anderenSpitexorganisationen eine eher ältere Kundschaft. (Symbolbild)

Gaetan Bally/KEYSTONE

Stefan Schluep stellte zwar fest, dass die Kosten der Spitex jährlich steigen. Dadurch, dass die Pflegeeinsätze immer mehr von einer einfachen Grundpflege zu einer intensiveren Behandlungspflege tendieren, brauche es mehr gut ausgebildetes und folglich teureres Fachpersonal.

Gemeindepräsident Jürg Willi gab zu bedenken, dass die Kosten für die Spitex nicht für sich alleine betrachtet werden dürfen. «Man muss die Ausgaben für das Altersheim und für die Spitex gemeinsam anschauen und teilen», regte er an. Denn für diejenigen Personen, die im eigenen Heim durch die Spitex betreut würden, fielen keine Kosten für einen Platz im Alters- oder Pflegeheim an.

Ebenso sagt der Gemeinderat Ja zur Rechnung des Schulverbandes A3. Schluep lobte die Abweichung von lediglich vier Prozent zum Budget, hatte der Verband doch in seinen Anfangsjahren beim Budgetieren kräftig danebengehauen. Reto Schluep stellte fest, dass die grössten Abweichungen bei den Personalkosten auftreten. «Die Anzahl Kinder oder auch die Stellvertretungen für Lehrerinnen im Mutterschaftsurlaub sind im Voraus schwierig abzuschätzen», gab er zu bedenken.

Unberechenbarer Holzertrag

Die Rechnung der Bürgergemeinde schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 40 995 Franken ab. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 27 900 Franken. Stefan Schluep erklärte diese Abweichung unter anderem damit, dass die Investition von 35 000 Franken für die Umrüstung der Heizung auf Fernwärme noch nicht erfolgt war. Zudem sei der Ertrag aus der Forstwirtschaft enorm schwierig abzuschätzen und werde stets äusserst vorsichtig budgetiert. Anstatt des erwarteten Ertrags von 800 Franken erwirtschaftete der Forstbetrieb Bucheggberg knapp 16 000 Franken. Schluep befürchtet, dass der starke Franken Auswirkungen auf den Holzrtrag haben wird und auch für dieses Jahr ein tiefer Betrag ins Budget aufgenommen werden muss.

Chilbikommission ist zuständig

Der Gemeinderat genehmigte die Teilrevision der Chilbi-Ordnung. In Zukunft wird sich die Chilbikommission um das Management des Zelts für die Kaffeestube kümmern. Sie soll das Zelt an Vereine oder andere interessierte Gruppen vermieten. Ebenso liegt es an der Kommission, den Auftrag zum Aufbau des Zelts zu geben und zu entscheiden, ob die Baute überhaupt gestellt wird, falls sich keine Mieter finden.

Der Vertrag mit der Sozialregion BBL Biberist-Bucheggberg-Lohn-Ammannsegg ist unter Dach und Fach. An der Gemeindeversammlung im Juni wird das Volk darüber abstimmen können.

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