Alljährlich legen die Schulen Biberist dem Gemeinderat den Jahresbericht zur Kenntnisnahme vor. Dabei zeigt sich, dass in der Unterstufe eine Klasse zusätzlich eröffnet wurde, während auf der Oberstufe eine Klasse weniger geführt wurde (total 811 Schüler/innen). Diese werden von rund 100 Lehrpersonen unterrichtet. Im nächsten Schuljahr kommt zudem eine zusätzliche Kindergartenklasse dazu. Stark geprägt wird der Unterricht von den laufenden Schulhaussanierungen, die Zügelaktionen und provisorische Schulzimmer nach sich ziehen. Die Kosten im Bildungsbereich sind leicht angestiegen. Zudem sind die Erträge mit dem Ausrichten der Schülerpauschalen leicht rückläufig. Mehrkosten entstehen ausserdem mit mehr Schulraum auch beim Unterhalt der Schulliegenschaften.

Weiter hat der Gemeinderat die Jahresplanung 2019/20 der Kreisschule, Gemeindeschule und Musikschule zur Kenntnis genommen. Ein Schwerpunkt wird auf die Unterrichts- und Teamentwicklung hinsichtlich des Lehrplans 21 gelegt. Das Schulprogramm 2018 bis 2021 wird erst im ersten Quartal des kommenden Jahres erarbeitet, wenn der neue Gesamtschulleiter seine Arbeit aufgenommen hat.

Mehr Einzelberatungen

Der Rechenschaftsbericht der Schulsozialarbeit zeigt, dass im Schuljahr 2017/18 (607) deutlich mehr Stunden für die Einzelberatung von Schülern aufgewendet wurden als im Vorjahr (516). Rund ein Viertel aller Einzelberatungen entfallen auf die 7. Klässler. Auch nutzten Eltern das Angebot fast vier Mal so oft (Schuljahr 2017/18: 18 Beratungen) wie im Vorjahr. Insgesamt wendete der Schulsozialarbeiter 70 Prozent seiner Arbeitszeit für Einzelberatungen auf. Die Anzahl der Dossiers stieg im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent. Da das Pensum für die Schulsozialarbeit von 60 auf 85 Prozent erhöht wurde, soll im Schuljahr 2018/19 das Engagement in der Präventions- und Projektarbeit verstärkt werden.
Unter Budget abgeschlossen

Der Gemeinderat hat zudem diverse Bauabrechnungen zur Kenntnis genommen. Als erste diejenige zum Hochwasserschutz und Revitalisierung Emme, Abschnitt Gerlafingen-Biberist. Der ursprünglich bewilligte Kredit von 22 Mio Franken wurde um beinahe 1 Mio. Franken unterschritten. Damit wird auch der Kostenanteil für Biberist geringer. Veranschlagt war ein Anteil von 3,544 Mio. Franken. Die Kosten belaufen sich nun auf 2,615 Mio. Franken und so muss Biberist noch einen Restbetrag von 614 568 Franken leisten.

Auch die Erschliessung Hechtring Etappe II hat besser abgeschlossen als budgetiert. Der Bruttokredit belief sich auf 505'000 Franken. Abgerechnet wurden nun 302'959 Franken. Damit entstehen auch für die Grundeigentümer, die Beiträge an die Erschliessung entrichten müssen, Minderkosten.

Ebenfalls abgerechnet wurde die Erschliessung Gebiet Schöngrün (Abwasserentsorgung). Statt der veranschlagten 580'000 Franken wurden nur 418 '322 Franken verrechnet. Dies, weil aufgrund der parallel geführten Baustelle «Gasleitung Eichholz bis Bürgerspital» der Regio Energie Synergien genutzt werden konnten. 35 Prozent oder 146'413 Franken werden der AXA Leben AG weiterverrechnet.