Der Gemeinderat traktandierte gleich mehrere Mobilitätsthemen: eine neue Buslinie, die SBB-Tageskarten und das Mobility-Angebot. Diskutiert wurde die Überprüfung des Busangebots Region Solothurn, welche vom Kanton vorgenommen wurde. Enthalten ist darin das mittel- bis längerfristige Angebotskonzept. Die Gemeinden können dazu bis zum 2. November im Rahmen einer Vernehmlassung Stellung nehmen.

Gemeinderätin Stephanie Béguelin hob hervor, dass tolle Änderungen enthalten seien, so etwa die «äussere Tangentiallinie Wasseramt», welche zwischen Deitingen- Subingen-Horriwil-Kriegstetten-Recherswil-Obergerlafingen-Gerlafingen verkehren soll. Sie soll das Wasseramt an die BLS-Züge in Gerlafingen sowie an die SBB-Züge in Deitingen anbinden. Gleichzeitig seien auch Aspekte enthalten, welche Fragen aufwerfen, so Urs Ledermann. In der Vernehmlassung sollen diese noch genauer geklärt werden.

Tageskarten und Carsharing

Ebenfalls zum Thema Mobilität wurden die Angebote der Gemeindetageskarten der SBB sowie Mobility Carsharing diskutiert. Einstimmig genehmigt wurde das Tageskartenangebot. Obwohl die Ausgaben nur knapp gedeckt werden können, möchte man die SBB-Tageskarte weiterhin zum Preis von 45 Franken anbieten – selbst wenn ein kleiner Verlust für die Gemeinde entstünde. Noch offen ist, ob man das Mobility-Angebot weiterhin unterstützt, da die Nutzungszahlen rückläufig sind.

Bezüglich Strassenverkehr genehmigte der Gemeinderat das kantonale Kreiselprojekt auf der Luzernstrasse. Das «Providurium», wie der Gemeindepräsident Hans Ruedi Ingold es nannte, bleibe bestehen, bis die Luzernstrasse 2022 sowieso umgestaltet werde. Ob Subingen sich an den Kosten für die Erstellung des Kreisels beteiligen müsse, hänge vom Ausgang der aktuellen Diskussion ab, wann der Kanton die Kosten nicht mehr auf die Gemeinden abwälzen kann. Es seien aber maximal 6000 Franken, die Subingen beisteuern müsste. Die Lösung wurde im Rat einstimmig genehmigt. (lrb)