Luterbach
Die Landi kann ein Projekt für den Bachacker einreichen

Der Gemeinderat beharrt nicht mehr auf einen gemeinsamen Gestaltungsplan für die verschiedenen Bauvorhaben der beiden Besitzer des Areals.

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Bachacker: Die Landi will hier, nördlich der Bahnlinie Solothurn-Oensingen, eine Filiale bauen. (Archivbild)

Bachacker: Die Landi will hier, nördlich der Bahnlinie Solothurn-Oensingen, eine Filiale bauen. (Archivbild)

Hanspeter Bärtschi

Die Planung beim Bachacker geht in eine nächste Runde. Eine von bereits Unzähligen. Der Bachacker liegt beim Kreisel nördlich der Bahnlinie Solothurn-Oensingen. Hier plante einst Lidl im westlichen Teil des unbebauten Areals eine Filiale. Ein Plan, der von der Landi übernommen wurde.

Der westliche Teil des Areals gehört der RESO Liegenschaften AG, einer Nachfolgeorganisation der Landi Genossenschaft Solothurn. Im östlichen Teil des Bachackers plant der private Besitzer eine Überbauung mit 70 Wohneinheiten. Der Wunsch des Gemeinderates war es ursprünglich, dass das Areal gemeinsam geplant wird. «Am liebsten hätten wir einen gemeinsamen Gestaltungsplan realisiert», erklärt Gemeindepräsident Michael Ochsenbein. Aber einer der Grundeigentümer habe sich standhaft gegen dieses Vorhaben geweigert.

Nachdem der Kanton die Pläne für die beiden, nun einzeln geplanten Bauvorhaben kritisierte, wurden Änderungen vorgenommen. «Jetzt liegen Pläne für beide Parzellen vor, die zwar nicht gemeinsam gezeichnet wurden, in sich aber schlüssig für das Areal sind», so Ochsenbein. Der Gemeinderat sei deshalb von seiner ursprünglichen Forderung abgerückt, einen gemeinsamen Gestaltungsplan zu realisieren. Die beiden Projekte können auch zu verschiedenen Zeitpunkten realisiert werden. «Der Ball liegt nun wieder bei den Projektanten», erklärt Luterbachs Gemeindepräsident.

In einem weiteren Geschäft hat der Gemeinderat auch die Verträge mit dem Zweckverband Gruppenwasserversorgung Unterer Leberberg gutgeheissen. (uby)