Hegering Leberberg
Die Jäger nehmen nicht mehr an der Oberdörfer Chilbi teil

An der 49. Generalversammlung des Hegerings Leberberg wurden aktuelle Themen, wie Wildschweinbejagung, das neu in Kraft getretene Jagdgesetz oder die neuen Hygieneverordnungen besprochen. Die Jäger bedauerten zudem den Entscheid, nicht mehr an der Oberdörfer-Chilbi teilzunehmen.

Mario Schneider
Drucken
Teilen
Der Präsident des Hegerings Leberberg weist an der Generalversammlung darauf hin, wie wichtig gute Öffentlichkeitsarbeit für die Jägerschaft ist. (Symbolbild)

Der Präsident des Hegerings Leberberg weist an der Generalversammlung darauf hin, wie wichtig gute Öffentlichkeitsarbeit für die Jägerschaft ist. (Symbolbild)

Hanny Dorer

Die Jagdhornbläser eröffneten mit ihren Klängen die 49. Generalversammlung des Hegerings Leberberg. Präsident Walter Frei begrüsste 37 Grünröcke und acht Gäste.

Der Jahresbericht des Präsidenten beinhaltete aktuelle Themen wie; Wildschweinbejagung, das neu in Kraft getretene Jagdgesetz oder die neuen Hygieneverordnungen, die den Jagdablauf ebenfalls stark tangieren. Er weist auch darauf hin, wie wichtig gute und informative Öffentlichkeitsarbeit für die Jägerschaft wird.

Vor allem im stark vom urbanen Bereich geprägten Leberberg sei es eine diffizile Aufgabe, die Jagd nicht nur der Öffentlichkeit zu zeigen, sondern auch zu erklären. «Unserem Umfeld muss die Jagd als natürlicher Bestandteil der Zivilisation erklärt werden können», so Walter Frei. Viele Jäger bedauern den Entscheid des Hegering-Vorstandes, nicht mehr an der Oberdörfer-Chilbi teilnehmen zu wollen. Der Stand wird aber weiterhin von der Jagdhornblasgruppe geführt werden.

Zwei neue Jäger

Der Hegering kann zwei neue Jäger in die Reihen aufnehmen. Es sind: Tobias Blüchel Revier 1 und Marco Reimann Revier 6. Sie haben die anspruchsvolle Ausbildung und Prüfung mit Bravour bestanden. Walter Frei erklärt: «Wir sind froh um neue Gesichter und wünschen viel Waidmanns-Erfolg.»

Bürgergemeindepräsident Paul Dietschi hiess die Jäger in der Gemeinde Rüttenen willkommen und betonte die gute Zusammenarbeit mit der Jägerschaft. Jürg Froehlicher brachte Grüsse von der Wald, Jagd und Fischerei-Verwaltung mit. Er habe sich immer im Kreise der Grünröcke wohlgefühlt. Sei es als Teilnehmer auf der Jagd in den Revieren, als Stockjäger oder Treiber oder bei gesellschaftlichen Anlässen, wo auch immer wieder die schönen Klänge der Jagdhörner zu hören sind. Er warnte aber auch. Die Gegner der Jagd würden stärker. Das sehe man an Initiativen, die in anderen Kantonen Schweiz gegen die Jagd lanciert werden. «Die Jäger als Minderheit können nur stark sein in Allianzen. Sei es der Forst, die Landwirtschaft, die Fischerei, der Vogelschutz, Pro Natura und weitere Verbände, die dem Wohlergehen von Fauna und Flora nachhaltig gerecht werden wollen.» Nur im ganzheitlichen Verbund können auch die Jäger ihren Platz im Ganzen erhalten.

Präsident Walter Frei dankte abschliessend allen Anwesenden für die durchweg konstruktive und sachliche Teilnahme an der Generalversammlung.

Aktuelle Nachrichten