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Die Inkwilersee-Sanierung soll diesen Oktober starten

Sie Seesanierung startet im Oktober.

Sie Seesanierung startet im Oktober.

An der Gemeindeversammlung wurde die Rechnung 2017 präsentiert sowie über die Sanierung des Inkwilersees gesprochen.

Nur zwölf Stimmberechtigte trafen sich am Mittwochabend zur Gemeindeversammlung. Wetter- und Fussballangebot waren wohl einfach zu gut, deshalb seien «so wenig wie wohl noch nie» erschienen, vermutete die Gemeindepräsidentin Jeannette Baumgartner. Die Rechnung 2017 schliesst zwar mit einem Verlust, aber trotzdem viel besser als budgetiert.

«Der Aufwandüberschuss beträgt nur 33'200 Franken, anstatt wie erwartet 131'000 Franken», so Finanzverwalter Thomas Beer. So käme beim Rechnungsresultat zwar nicht gerade Freude auf, der deutlich kleinere Verlust sei aber trotzdem positiv zu bewerten. Erfreulich sei vor allem, dass praktisch alle Positionen besser als das Budget abgeschlossen haben – wären da nicht die Steuern. Dieser Bereich präsentiert sich als einziger schlechter als budgetiert, und zwar um rund 66'000 Franken.

Sparsam gearbeitet

Dass das Budget in allen anderen Bereichen unterschritten wurde, sei nicht zuletzt auf die gute und sparsame Arbeit aller Beteiligten zurückzuführen, betonte Beer. So schloss die Allgemeine Verwaltung um 52'000 Franken besser ab, die Bildung um fast 37'000 Franken und sogar die Soziale Wohlfahrt ist 26'000 Franken günstiger als erwartet.

Zu den Nettoinvestitionen, die mit etwas mehr als einer Million Franken sehr hoch seien, gehören etwa der Ausbau der Gemeinschaftsantenne von 274'000 Franken oder die Sanierung der Aeschistrasse mit über 200'000 Franken. Ausserdem stehen ein Tanklöschfahrzeug und IT-Anschaffungen bei der rsaw auf der Rechnung. Die Gemeindeversammlung hat die Rechnung einstimmig genehmigt.

Hoffen auf Seesanierung

Gerne etwas mehr ausgegeben hätte man im Bereich Umwelt und Raumordnung, nämlich für den Inkwilersee. «Da die Sanierung leider noch nicht umgesetzt wurde, fällt der Beitrag wohl dieses Jahr an – das hoffen wir zumindest», erklärte der Finanzverwalter.

Auch Jeannette Baumgartner unterstrich im Verschiedenen, dass die lang ersehnte Seesanierung diesen Oktober nun endlich starten könne. Da der See zu verlanden droht, planen die Kantone Solothurn und Bern eine Sanierung im grossen Rahmen mit Ausbaggerung von Sedimenten.

Ebenfalls einstimmig genehmigt wurde der Beitritt zur GA Buchsi AG. Aufgrund der Veränderungen im Telekommunikationsmarkt hat die GA Region Herzogenbuchsee ihre Rechtsform überprüft und in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

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