Bellach

Die Grünen empfehlen Beat Späti zur Wahl ins Gemeindepräsidium

Ein einsames Wahlplakat steht auf der Dorfwiese.

Ein einsames Wahlplakat steht auf der Dorfwiese.

Für die Grünen ist klar: Bellach wird «leider» auch weiterhin bürgerlich regiert. Vor die Herausforderung gestellt, sich zwischen einem lediglich pragmatischen Zaunbauer und einem weitsichtigen, dialogfähigen, «Minergie-Eco-P-Zimmermann» entscheiden zu müssen, haben die Grünen Bellach entschieden, Beat Späti zu unterstützen, wie sie in einer Medienmitteilung schreiben.

Bei Fritz Lehmann (SVP) gehe es, so die Grünen, gemäss seiner eigenen Aussage «letztlich immer ums Geld». Beat Späti dagegen werde von den Grünen geschätzt wegen seiner kompromissbereiten Tätigkeit im Rat, seiner Offenheit für Argumente. Beat Späti sei ein Teamplayer mit Weitblick, insbesondere in ökologischen und gesellschaftlichen Fragen und seinen Worten folgten jeweils Taten, politisch und privat. Obwohl sich die FdP-Parteileitung in vergangenen Zeiten «unkollegial und problematisch» verhalten habe, so die Grünen Bellach, unterstützen sie deren Kandidaten. Schliesslich gelte dessen Aussage auf seinem Wahlplakat beim Gemeindehaus auch für die Grünen: «Das Gemeinwohl steht vor dem Individualbefinden.»
Damit hat auch die letzte im Gemeinderat vertretene Partei, die keinen Kandidaten in die Präsidiumswahl schickte, eine Empfehlung für den zweiten Wahlgang am 25. November abgegeben. SP Bellach und CVP Bellach haben jeweils Stimmfreigabe beschlossen. (mgt/uby)

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