Rund 70 Personen folgten der Einladung der Baukommission und liessen sich über das Parkplatzkonzept der Gemeinde informieren. Grundsätzlich sei die vorliegende Planung bereits mit einigen Institutionen, wie etwa der Feuerwehr, dem Werkhof oder der Schule abgesprochen worden, machte Baukommissionspräsident Uriel Kramer in seiner Präsentation klar. «Jetzt geht es darum, die Wünsche der Einwohner kennenzulernen und sie in die Planung aufzunehmen.»
Grundsätzlich gebe es zwei Arten von Parkzonen. Im Gebiet Schöngrün soll künftig zwar Blaue Zone gelten, es sei aber nicht vorgesehen, Parkplätze zu markieren. Im restlichen Gemeindegebiet hingegen dürften Autos nur noch auf den markierten Parkfeldern abgestellt werden. In der Regel seien die markierten Felder längs entlang der Strasse angeordnet. Grundsätzlich gebe es klar definierte Richtlinien und Normen, wie lang und breit die Parkfelder sein müssen, zudem gelte es, das Strassenverkehrsgesetz zu berücksichtigen. «Diese Vorgaben haben wir eingehalten», so Kramer.

Mit der jetzt vorliegenden Planung gebe es nach der Umsetzung rund 700 öffentliche Parkplätze. Privatparkplätze, etwa beim RBS oder der Culturarena, seien dabei nicht eingerechnet. Am meisten Parkplätze wird es im Gebiet Schachen geben, nämlich total 293. Hier liegen der Bleichematt-Parkplatz und auch das Afeg-Areal. Im Oberwald wären es 89, im Bleichenberg West 89, im Bleichenberg-Giriz ebenfalls 89 und im Grütt 31. «Grundsätzlich sollten möglichst viele Einwohner ihre Autos auf Privatparkplätzen abstellen.» Wer heute ein Haus baue, sei dazu verpflichtet, genügend Parkplätze zu erstellen. Bei alten Häusern oder historischen Bauten sei dies aber nicht immer möglich.
Bauverwalter Ueli Sterchi forderte dazu auf, Wünsche jetzt zu deponieren. «Die Planung, die hier vorliegt, ist nicht sakrosankt. Wir möchten vorgängig alle Differenzen bereinigen und das Projekt so auflegen, dass es keine Einsprachen mehr gibt.» Dann könnte die Umsetzung bereits im Mai erfolgen.

18 Anliegen deponiert

Die Anwesenden nahmen sich dies zu Herzen. Nach Schluss der Informationsveranstaltung hatte Sterchi schon eine ganze Liste mit Anliegen. Insgesamt 18 Personen haben ihre Anregungen vor Ort gleich deponiert. Das Parkplatzkonzept sei von den Anwesenden grundsätzlich positiv aufgenommen worden, so Sterchi und Uriel Kramer übereinstimmend. Die Anliegen derer, die etwas zu bemerken hatten seien «sehr punktuell». Zudem werde gewünscht, dass auch im Schöngrün Parkplätze markiert werden. Ein weiterer Wunsch sei auch, dass «Besucherkarten» bezogen werden könnten, sodass man für Gäste nicht jedes Mal eine Tageskarte an einem Automaten lösen müsse.

Alle Anliegen bezüglich des Parkraumkonzeptes können bis zum 28. Februar an Ueli Sterchi, Bauverwaltung, Biberist gerichtet werden. Die Pläne können in der Gemeindeverwaltung angesehen oder bis zum 30. Januar unter http://www.biberist.ch/de/ueber-uns/verkehr heruntergeladen werden.