Lommiswil

Die Gänselochquelle soll erhalten bleiben — Gemeinde stimmt über Planungskredit ab

Die Gemeindeversammlung Lommiswil folgte dem Gemeinderat nicht.

Die Gemeindeversammlung Lommiswil folgte dem Gemeinderat nicht.

Die Stimmberechtigten haben an der Gemeindeversammlung in Lommiswil mit klarem Mehr für den Erhalt der Gänselochquelle der Lommiswiler Wasserversorgung gestimmt.

Mit 146 Ja gegen 32 Neinstimmen hat am Montagabend eine klare Mehrheit Ja gesagt zu einem Planungskredit von 37'500 Franken. Dieser soll die verbindlichen Kostenfolgen zeigen, welche die weitere Nutzung der Gänselochquelle in Gänsbrunnen für die Wasserversorgung in Lommiswil hat. Über den resultierenden Verpflichtungskredit soll dann im Dezember abgestimmt werden. 

Der Gemeinderat war zwar der Ansicht, man könne sich diese Planungskosten sparen, da eine Schutzzone für die Wasserfassung nach den neuen Vorschriften nicht mehr realisierbar sei. Deshalb sei es günstiger und sicherer das Wasser künftig bei Nachbargemeinden zu beziehen. Da gleichzeitig die Wasserleitung durch den Weissensteintunnel ersetzt werden muss, sind Kosten in der Grössenordnung von 0.8 bis 1,1 Mio. Franken zu erwarten.

Da Bellach zurzeit ebenfalls Probleme hat mit dem Trinkwasser aufgrund des Chlorothalonils, schien dem Souverän die temporäre Lösung mit der Karst-Quelle in Gänsbrunnen dennoch erstrebenswerter. Eine ebenfalls dringlich überwiesene Motion von alt Gemeindepräsident Adolf von Burg stellte darüberhinaus weitere Forderungen, die allerdings in manchen Punkten ausserhalb der Kompetenz der Gemeindeversammlung liegen, so die Forderung nach Auswechslung des Beraters.  

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