Lüterkofen-Ichertswil
Die Flurwege sollen saniert, aber nicht verbreitert werden

In Lüterkofen-Ichertswil gibt es über 80 Flurwege mit einer Länge von total 26 Kilometer. Nun wurden alle untersucht und ein Konzept für die Sanierung erarbeitet.

Rahel Meier
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Der Eichmattweg gehört zur Kategorie 1 und soll bald saniert werden.

Der Eichmattweg gehört zur Kategorie 1 und soll bald saniert werden.

Hanspeter Bärtschi

26 Kilometer lang ist das Flurwegnetz der Gemeinde Lüterkofen-Ichertswil. Die Wege müssen unterhalten werden, damit sie gebrauchstauglich bleiben. Damit die Gemeinde Subventionen vom Kanton erhält, musste ein Unterhaltskonzept mit Kostenschätzung erstellt werden. Die Gemeinde möchte die Funktionsfähigkeit ihrer Flurwege erhalten und diese längerfristig schützen. Teilweise dienen sie auch als Hofzufahrten. Wo nötig sollen zudem die Bankette ergänzt werden.

Bei der Erfassung zeigte sich, dass es in Lüterkofen-Ichertswil 85 Flurwege gibt. Davon sind 26 sanierungsbedürftig. Fast die Hälfte der Flurwege ist mit Asphalt belegt, einige mit Asphalt und Kies und andere sind einfach nur mit Gras bedeckt. Über die Hälfte der Flurwege weisen heute keine Mängel auf. Innerhalb der verschiedenen Kategorien gibt es zudem auch Unterschiede. Die asphaltierten Flurwege weisen zu 43 Prozent Mängel auf; bei den Flurwegen mit Kies sind es nur 20 Prozent mit Mängeln.

Kosten von rund 0,5 Mio. Franken

Laut BSB Partner Ingenieure und Planer AG könne die Gemeinde die Mergelwege durchaus selbst instandstellen. Bei den Asphaltwegen wird der Beizug eines Ingenieurbüros und einer Bauunternehmung empfohlen. Die Gemeinde will die Wege so sanieren, wie sie heute bestehen. Es ist keine Verbreiterung geplant. Im Konzept nicht mit einbezogen ist der Weg, der zur Kiesgrube führt, da dieser von der Bürgergemeinde unterhalten wird.

Die Kosten für die Arbeiten werden auf rund 0,5 Mio Franken geschätzt. Elf Teilstücke sind mit Priorität 1 eingestuft und sollen in den nächsten ein bis zwei Jahren saniert werden. Weitere 13 Abschnitte sind der Priorität 2 zugewiesen und werden in den nächsten drei bis fünf Jahren saniert. Zehn Teilstücke mit Priorität 3 werden erst in den nächsten fünf bis zehn Jahren saniert.

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