Biberist
Die Familie prägte das Leben der 100-jährigen sehr

Am Montag besuchte Regierungsrat Remo Ankli im Altersheim «Heimetblick» Elisabeth Elsa Zurschmiede, die am Sonntag 8. Oktober ihren 100. Geburtstag feierte.

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Hinten von links: Staatsschreiber Andreas Eng, Remo Ankli, Rosina und Hans Zurschmiede, Thomas Zurschmiede, Staatsweibel Fritz Unternaehrer, Margret Strausak, Gemeindepräsident Stefan Hug und Benedikt Strausak. Vorne : Sirinthra Zurschmiede und Jubilarin Elisabeth Elsa Zurschmiede.

Hinten von links: Staatsschreiber Andreas Eng, Remo Ankli, Rosina und Hans Zurschmiede, Thomas Zurschmiede, Staatsweibel Fritz Unternaehrer, Margret Strausak, Gemeindepräsident Stefan Hug und Benedikt Strausak. Vorne : Sirinthra Zurschmiede und Jubilarin Elisabeth Elsa Zurschmiede.

Michel Lüthi

Die Jubilarin wurde in Neuenburg geboren und besuchte die Schule in Murzelen, bis sie elf Jahre alt war. Anschliessend wuchs sie mit ihrer jüngeren Schwester in Bolligen auf. Nach der Schule ging sie nach Genf ins Welschlandjahr und absolvierte darauf eine Ausbildung als Verkäuferin im «Loeb». 1949 heiratete sie Hans Zurschmiede und zog mit ihm vier Kinder gross. Prägend sei für sie die Krankheit ihres Sohnes Peter gewesen, den sie ein Leben lang begleitete. Auch ihren Mann pflegte sie während zweier Jahren bis zu dessen Tod 1988. Viel bedeutete ihr der Garten, den sie bis ins hohe Alter pflegte. Erst mit 97 Jahren wechselte sie von ihrem Einfamilienhaus ins Altersheim «Heimetblick», im gleichen Quartier, wo sie über 60 Jahre gewohnte hatte. Reisen und Ferien konnte sie sich mit ihrem Mann erst ab 50 leisten.
Elisabeth Elsa Zurschmiede erfreut sich guter Gesundheit und liebt den Ausblick aus ihrem Fenster, von dem aus sie bis zum Niesen sieht. (mgt)