Selzach
Die Einweihung der neuen Turnhalle wurde zu einem Volksfest für alle

Fröhliches Kinderlachen erfüllte die neue Doppelturnhalle in Selzach bereits am Vormittag. Um 11.30 Uhr begann der offizielle Festakt zur Einweihung der neuen Halle. Zu den geladenen Gästen gehörte auch Regierungsrat Remo Ankli.

Christian Sutter
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Die neue Turnhalle in Selzach
24 Bilder
Bildungsdirektor Remo Ankli spricht zur Eröffnung der neuen Turnhalle in Selzach
In der Turnhalle gehts rund
An verschiedenen Posten können sich die Teilnehmer austoben
Es wird auch gekegelt
Schweiz bewegt in Selzach (11)
So funktionierts auch bei den Kleinsten

Die neue Turnhalle in Selzach

Michel Lüthi

Die Gemeindepräsidentin von Selzach, Silvia Spycher, konnte sichtlich stolz den offiziellen Festakt eröffnen und bedankte sich umgehend bei allen, die den Bau der Halle ermöglichten. Unter anderem auch bei den Lehrkräften, welche während der Bauzeit einige Einschränkungen für den Unterricht und auch auf dem Schulhausareal in Kauf nehmen mussten.

Für die Realisierung der Halle war von Beginn an die Beteiligung von allen Betroffenen zentral. Für die Planung und Umsetzung bestand deshalb eine Arbeitsgruppe, in der neben Gemeindevertretern und den Architekten auch die Vereine oder die Lehrerschaft als zukünftige Nutzer der Halle mitreden konnten.

Dabei ist auch der Schulhausabwart nicht vergessen worden. Zielkonflikte seien programmiert gewesen, führt der Präsident der Arbeitsgruppe, Peter Däster, aus. «Diese Konflikte konnten wir aber alle in einem oder zwei Gesprächen klären», so Däster weiter. Dass eine hohe Zufriedenheit mit der neuen Halle erzielt wurde, hielt auch der Schulleiter, Andreas Hänggi, fest. Mit der Doppelhalle habe man eine wunderbare Lösung gefunden.

Mut bewiesen

Der Solothurner Regierungsrat Remo Ankli, zuständig für Bildung und Kultur, wies in seiner Rede auf die Wichtigkeit des Baus für die gesamte Umgebung hin. Ein Ort der Zusammenführung und Begegnung. Der Tag der Einweihung sei ein besonderer Tag auch für ihn als Bildungsdirektor. Seien doch solche Bauten für mindestens zwei oder drei Generationen gedacht.

Ankli gratuliert der Gemeinde zur Realisierung der Halle. «Mit dem Kreditbeschluss ist auch Mut bewiesen worden», hält Ankli fest. Die Halle diene neben der Ermöglichung eines zweckmässigen Sportunterrichtes auch den Vereinen und weiteren Anlässen. Weiter hält Ankli fest, dass sich die Halle harmonisch in die Umgebung einfüge. Abschliessend wünscht er allen viel Freude mit der neuen Halle und einen unfallfreien Sportbetrieb.

Nicht nur Funktion

Dass sich die Halle in das Dorfbild einfügt, war ein zentrales Anliegen der Architekten, hält Roger Gut als einer der für die Umsetzung verantwortlichen Architekten fest. «Eine solche Halle ist nicht nur Funktion, sondern es muss darin unterrichtet werden können, und es soll etwas sein, was in ein Dorfbild passt», hält Gut fest. Die neue Halle sei nun wie ein Gegenspiel zu den alten Schulhausgebäuden, welches sich gleichzeitig auch zurücknehme.

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