Präsident Guido Zeltner freute sich am grossen Interesse der Vereinsmitglieder. An insgesamt 32 Gottesdiensten, Taufen und Hochzeiten kamen die Menschen zu Gottes Lob und Ehre zusammen – katholische und reformierte Anlässe – wie sich das für eine Dorfkapelle gehört. Die Kapelle mit ihren 50 bis 80 Sitzen bietet die richtige Raumgrösse für Gottesdienste. Aber auch wer ganz für sich allein ins Zwiegespräch mit Gott kommen möchte, hat gute Gelegenheiten, ein Kerzenlicht zu entzünden und jemanden ins Gebet einzuschliessen.

Was schon 2015 begonnen wurde, fand im letzten Jahr seinen Abschluss. Die unstabilen Eisenbahnschwellen auf der Parkplatz-Südseite entsorgte man umweltfreundlich. Dann legte man den ganze Süd- und Westteil der Kapellenumgebung neu an. Damit reduzieren sich inskünftig die Aufwände für die Umgebungspflege auf ein Mindestmass. Und die Kapelle präsentiert sich nun zu allen Jahreszeiten im gleichen schmucken Bild.

Architekt Karl Sutter (Hubersdorf) sah in seinem Projektentwurf dafür Kosten von rund 40 000 Franken vor. Die nun vorgelegte Bauabrechnung blieb gut 10 Prozent darunter. So genehmigte die Vereinsversammlung ohne Vorbehalte die Rechnung mit Kosten von insgesamt 35 738.15 Franken. Das wiederum hatte negative Folgen für die Jahresrechnung 2016 des Vereins, die deswegen tiefrot abschloss. Doch das Defizit von gut 28 800 Franken konnte vom Vereinsvermögen gedeckt werden.

Beziehung zur Kirchgemeinde

Seit vielen Jahren besteht eine Zusammenarbeitsvereinbarung zwischen Kapellenverein und Kirchgemeinde. Im vergangenen Jahr wurde sie auf den neuesten Stand gebracht. Danach stellt der Kapellenverein sein Gotteshaus sauber und allenfalls beheizt zur Verfügung. Die Pfarreileitung wiederum ordnet die Gottesdienstgestaltung im Rahmen der Planung des Seelsorgeteams.

Kirchgemeindepräsident Gert Uebelhart zeigte sich mit der getroffenen Vereinbarung sehr zufrieden. Er lobte die guten Dienste des Kapellenvereins, die dieser während des Jahres für die Pfarrei erbringt. Der Kirchenrat unterstrich dieses Lob mit einer Anhebung seines jährlichen finanziellen Beitrags an den Verein. Auch Paul Bühler, Seelsorger der Pfarrei, zeigte sich erfreut von der guten Arbeit des Vereins. Sakristanen- und Lektorendienste erbringt ein eingespieltes Team. Er sieht die Kapelle als gute Ergänzung zum zentralen Gottesdienstort in Flumenthal. Wichtig für die Pfarrei war seine Aussage, solange in der Pfarrei weiter zu amten, bis ein Pastoralraum für das Dekanat Solothurn geschaffen sei. (swh)