Langendorf
Die Chesslerkunst will früh gelernt sein

Die Langendörfer Kinderchesslete liess den Winter das Weite suchen. 44 Kinder waren dieses Jahr mit von der Partie.

Fabiana Seitz
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Kinderchesslete Langendorf
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Kinderchesslete in Langendorf
Kinderchesslete Langendorf
Kinderchesslete Langendorf
Kinderchesslete Langendorf
Kinderchesslete Langendorf
Kinderchesslete Langendorf
Kinderchesslete Langendorf
Kinderchesslete Langendorf
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Kinderchesslete Langendorf
Kinderchesslete Langendorf
Kinderchesslete Langendorf
Kinderchesslete Langendorf
Kinderchesslete Langendorf
Kinderchesslete Langendorf
Kinderchesslete Langendorf
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Kinderchesslete Langendorf
Kinderchesslete Langendorf
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Kinderchesslete Langendorf
Kinderchesslete Langendorf
Kinderchesslete Langendorf
Kinderchesslete Langendorf
Kinderchesslete Langendorf
Beim Zvieri im Altersheim Ischimatt
Beim Zvieri im Altersheim Ischimatt
Beim Zvieri im Altersheim Ischimatt
Beim Zvieri im Altersheim Ischimatt
Beim Zvieri im Altersheim Ischimatt
Beim Zvieri im Altersheim Ischimatt

Kinderchesslete Langendorf

Hanspeter Bärtschi

Ein ganz normaler Mittwochnachmittag, die Strassen sind leer gefegt, Langendorf scheint zu schlafen – doch dann ertönen von weit her Trommelschläge, schallende Kuhglocken und Kinderlachen. Während eine Katze die Flucht ergreift, kommt eine weisse Truppe um die Ecke und vertreibt kaum überhörbar die Wintergeister. Wie das strahlende, fast frühlingshafte Wetter beweist, war die Kinderchesslete in Langendorf ein voller Erfolg: Der Winter ist (vorerst mal) verschwunden.

Hauptsache Lärm

Früh übt sich, wer ein Meister werden will. Das gilt auch für das Chesslen. Zwar zu weniger früher Stunde, aber dafür ganz wie die grossen Chessler mit Nachthemd und rotem Halstuch, zogen die Kinder mit ihren Eltern geräuschvoll durch Langendorf. Hauptsache Lärm, schien bei den verschiedenen Instrumenten die Devise zu sein. Gestartet wurde bei der alten Turnhalle, eine wohlverdiente Belohnung gab es im Alters- und Pflegeheim Ischimatt: Statt einer Mehlsuppe zum Zmorge, ein Weggli mit Chnörzli zum Zvieri.

Organisiert wurde die Kinderchesslete von der Narrenzunft der Busleten Fischer, welche sich erfreut darüber zeigte, wie viele Kinder an der Dorfchesslete erschienen sind – trotz Sportferien und grosser Konkurrenz in Solothurn. 44 Kinder waren dieses Jahr mit von der Partie, wie sich bei der Weggli-Verteilung herausstellte. «Es ist ein schöner Brauch, den wir gerne mit unseren Kindern teilen», lautete der einstimmige Tenor der erwachsenen Begleitpersonen. Während die einen das erste Mal dabei waren, kommen die anderen alle Jahre wieder, selbst wenn sie gar nicht mehr in Langendorf wohnen. Denn eine Chesslete im Dorf hat immer noch ihren Charme.