Über 15 Jahre lang wohnten Asylsuchende in der Liegenschaft an der Hubelstrasse 7. Zuerst waren es Personen, die der Gemeinde direkt zugewiesen worden waren, später jene des Sozialkreises mittlerer und unterer Leberberg.

Nun habe man in Langendorf in einem Einfamilienhaus eine billigere Unterkunft für die Asylsuchenden gefunden, informiert Rüttenens Gemeindepräsident Gilbert Studer.

Deshalb will die Gemeinde die Wohnungen im Doppeleinfamilienhaus sanieren. In eine der beiden 3,5-Zimmer-Wohnungen müssten rund 40'000 Franken investiert werden. Eine gründlichere Erneuerung habe die zweite Wohnung nötig, die bis ins nächste Jahr noch von einer Privatperson bewohnt werde. «Dort ist eine Komplettsanierung für rund 200'000 Franken nötig», so Studer. Die Wohnungen sollen später günstig vermietet werden.

Musikstunden für Erwachsene?

In die Jahre gekommen ist auch die Abfall-Sammelstelle an der Hauptstrasse. Neu soll eine versenkbare Recycling-Anlage für 120'000 Franken gebaut werden. Finanziert wird dies durch eine Spezialfinanzierung, 50'000 Franken habe man bereits zurückgestellt. Der Antrag wird an der Gemeindeversammlung im Dezember gestellt.

Überarbeitet wurde das 20-jährige Musikschulreglement. Künftig sollen die Kinder bereits ein Jahr früher ab der 2. Klasse ein Instrument lernen können, was zusätzliche Kosten von 9000 Franken verursacht.

Geprüft wird zudem, ob auch unter Erwachsenen die Nachfrage nach Musikunterricht besteht. So sei es attraktiver für Musiklehrer, in Rüttenen zu unterrichten. Die Gemeinde würde die Räume zur Verfügung stellen. (crs)