Hauptübung

Derendinger Feuerwehr war 550 Stunden im Einsatz

Die Feuerwehr zeigte, wie Personen aus den oberen Stockwerken gerettet werden und wie bei Chemieunfällen reagiert wird.

Major Luis Fonseca begrüsste die anwesenden Dorfbewohner und das Feuerwehrkorps zur Hauptübung 2016 unter dem Moto «Angriffsübungen im Dorf». Von weitem hörte man bereits den neuen Mannschaftstransporter, der leicht verspätet angeliefert wurde. Wenige Minuten nach der Meldung von starker Rauchentwicklung an der Schützenstrasse trafen die ersten Feuerwehrautos auf dem Brandplatz ein.

Bei Einsatzleiter David Stotzer – erster Grosseinsatz nach absolvierter Offiziersschule – kamen die Meldungen zusammen. Geschickt setzte er die verschiedenen Gruppen am richtigen Ort ein: Erkundigungen am und im Objekt, Erstellen der Wasserleitungen, Aufstellen einer Leiter zum Fenster im zweiten Stock und Rettung einer Person.

Die Bedingungen durch enorm starke Rauchentwicklung erschwerten den Einsatz. Die Aufgabe wurde aber erfolgreich bewältigt. Der Einsatz wurde für die Bevölkerung von Hauptmann Stephan Grossenbacher kommentiert.

Ein chemisches Ereignis im Emmenhofareal war der nächste Alarm. Einsatzleiter Engelbert Böni leitete die schwierige Aufgabe bravourös. Zuerst wurde der betroffenen Person erste Hilfe geleistet, dann der Ereignisfall auf mögliche Giftstoffe untersucht. Dann konnte das entsprechende Bekämpfungsmittel, Wasser oder Schaum, eingesetzt werden. (aod)

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