Gerlafingen

Der Wirtschaftsminister Guy Parmelin besucht das Stahlwerk — er wird über die Herausforderungen informiert

Hoher Besuch in Gerlafingen (v.l.): Antonio Beltrame, VR-Präsident AFV Beltrame Group; Alain Creteur, CEO Stahl Gerlafingen AG; Philipp Heri, Gemeindepräsident Gerlafingen; Guy Parmelin, Bundesrat; Brigit Wyss, Frau Landammann.

Hoher Besuch in Gerlafingen (v.l.): Antonio Beltrame, VR-Präsident AFV Beltrame Group; Alain Creteur, CEO Stahl Gerlafingen AG; Philipp Heri, Gemeindepräsident Gerlafingen; Guy Parmelin, Bundesrat; Brigit Wyss, Frau Landammann.

Bundesrat Parmelin liess sich über die Herausforderung der Stahlproduktion in der Schweiz informieren.

Wirtschaftsminister Guy Parmelin reiste gestern nach Gerlafingen, um sich vor Ort einen Eindruck zur Lage im grössten Recyclingbetrieb der Schweiz zu machen. Denn der Stahl aus Gerlafingen wird zu 100 Prozent aus Schrott produziert.

Der Besuch wurde organisiert vom Volkswirtschaftsdepartement von Regierungsrätin Brigit Wyss. Aus Italien war eigens Antonio Beltrame angereist, Verwaltungsratspräsident der heutigen Besitzerin der Stahl Gerlafingen AG, der AFV Beltrame Group.

Eingeladen war, neben Spezialisten von Bund und Kanton, auch Gemeindepräsident Philipp Heri. CEO Alain Creteur wies auf die Probleme hin, die sich für Stahl Gerlafingen insbesondere aus den im Vergleich mit den Nachbarländern immensen Energiekosten ergeben. Sorgen macht ihm auch, dass Konkurrenten im EU-Raum von grosszügigen Investitionsbeihilfen profitieren. Die Folge: Die Mitbewerber investieren in effizientere Technologien. Er hoffe darum auf Bund und Kanton, wenn es darum gehe das traditionsreiche Werk in die Zukunft zu führen, sagte Creteur.

Bundesrat Parmelin zeigte sich beeindruckt von der wichtigen Rolle des Stahlwerks für Bau und Industrie in der Schweiz. Er sei sich der Bedeutung einer eigenen Stahlproduktion in der Schweiz bewusst. (mgt)

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