«Wir haben einen ausserordentlich erfreulichen Rechnungsabschluss zu präsentieren» sagte Bucheggs Gemeindepräsidentin Verena Meyer gleich zu Beginn der Gemeindeversammlung. Das genehmigte Budget 2017 sah einen Aufwandüberschuss von 576'750 Franken vor. Die Rechnung 2017 schloss mit einem Ertragsüberschuss von 764'628 Franken. Den grössten Unterschied machten dabei die Steuereinnahmen aus. So waren Einnahmen von knapp 7,2 Mio. Franken budgetiert.

Eingenommen hat Buchegg über 8 Mio. Franken. Einen einmaligen Ertrag konnte die Gemeinde zudem im Bereich Öffentliche Ordnung, Sicherheit und Verteidigung verbuchen. Rund 140'000 Franken konnten rückwirkend aus dem Zivilschutzfonds geltend gemacht werden. Die grössten Ausgaben entfielen auf die beiden Bereiche Bildung und Soziale Wohlfahrt.

Bei der Bildung bewegt man sich ungefähr im Niveau des Vorjahres, während Letzteres höher ausfällt als budgetiert. «Da bei der Sozialen Wohlfahrt praktisch alles vom Kanton vorgegeben wird, übernehmen wir einfach ins Budget, was er uns sagt und lassen uns dann überraschen, was vom Kanton schlussendlich in Rechnung gestellt wird», sagte Vizegemeindepräsident Thomas Stutz. Bei der Spezialfinanzierung schliesst die Wasserversorgung mit rund 20'000 Franken schlechter ab als budgetiert, alle anderen Positionen weisen ein bessergestelltes Ergebnis aus.

Der Vizegemeindepräsident konnte der Versammlung weiter Kreditunterschreitungen bei fünf Verpflichtungskredite zur Kenntnisnahme vorlegen. Statt 1,06 Mio. Franken fielen lediglich Kosten von 688'617 Franken an. Auch brauchte es keine Nachtragskredite, welche von der Gemeindeversammlung genehmigt werden mussten. Die Jahresrechnung wurde von den 31 Stimmberechtigten einstimmig genehmigt und der Ertragsüberschuss dem Eigenkapital gutgeschrieben, welches nun 6,878 Mio. Franken enthält. Der Souverän stimmte weiter einstimmig den revidierten Statuten des Zweckverbandes Alterssitz Buechibärg zu.