Gemeinderatssitzung

Der Samichlaus muss sich anpassen

Samichlaus und Schmutzli zusammen mit dem Eseli unterwegs im Wald.

Samichlaus und Schmutzli zusammen mit dem Eseli unterwegs im Wald.

In Kriegstetten soll der Samichlaus die Kinder besuchen können. Nötig ist aber auch in dieser Sache ein Schutzkonzept.


Die Kinder von Kriegstetten müssen in diesem Jahr nicht auf den Samichlaus verzichten. Aber auch er muss wegen dem Virus vorsichtig sein. Sein Schutzkonzept sieht vor, dass er seine Besuche nur draussen mit gebührendem Abstand zu den Kindern abhalten darf. Das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen, sollte sich die Coronalage weiter ­verschärfen.
Seit bald drei Jahren beschäftigt sich der Gemeinderat mit dem Thema «Poststelle Kriegstetten». Der Gemeinderat könnte sich mit einem Agenturmodell einverstanden erklären, er wehrt sich jedoch gegen einen Hausservice. Die Post hat inzwischen mit verschiedenen Geschäften in Kriegstetten das Gespräch betreffend Agenturlösung gesucht. Die Drogerie Kilchenmann, mit welcher die Post Gespräche führte, hat zwischenzeitlich eine negative Antwort erteilt. Im Moment steht die Post mit der Metzgerei Thoma in Kontakt. Thoma müsste aber für die Führung der Agentur einen Anbau/Umbau realisieren. Dazu diskutierte der Gemeinderat eine finanzielle Beteiligung, kam aber zum Schluss, dass dies nicht Sache der Gemeinde sein kann. «Zuständig ist die Post», erklärt Gemeindepräsident Simon Wiedmer.
Auch die Führung einer Agentur innerhalb der Gemeindeverwaltung von Kriegstetten wird abgelehnt. Die Öffnungszeit des Schalters auf der Gemeindeverwaltung liegt mit elf Stunden pro Woche weit entfernt von den geforderten 30 Stunden Öffnungszeit. Als möglichen Standort für eine Agenturlösung bleibt noch Coop. Hier würden noch Gespräche geführt, weiss Gemeindepräsident Wiedmer.

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