Schützenveteranen Solothurn-Lebern

Der Personal-Engpass bei den Schützenveteranen existiert noch immer

Die Schützenveteranen Solothurn-Lebern füllten an ihrer Generalversammlung die Schützenstube im Lauacher bis auf den letzten Platz. (Archivbild)

Die Schützenveteranen Solothurn-Lebern füllten an ihrer Generalversammlung die Schützenstube im Lauacher bis auf den letzten Platz. (Archivbild)

Der Verein der Schützenveteranen Solothurn-Lebern (SVSL) hat Mühe, ihren Vereinsvorstand zu besetzen.

Rund 200 Mitglieder, Männer und auch Frauen, zählen die Schützenveteranen Solothurn-Lebern (SVSL). 50 davon nahmen an der 36. Generalversammlung auf der Anlage des Bezirksschützenvereins Solothurn-Zuchwil (BSV) teil.

Vor der Versammlung hatten sie sich im Veteranenschiessen 2017 gemessen und gezeigt, dass sie nach wie vor über ein sicheres Auge und eine ruhige Hand verfügen – Konzentration und Präzision werden gross geschrieben, und anscheinend mangelt es auch nicht an Kondition.

Die Suche nach Revisoren

Mehr Sorgen bereitete den Veteranen des SVSL die Besetzung ihres Vereinsvorstandes, wie aus der Einladung zur Generalversammlung hervorging. Aber die Kameradschaft zeigte sich auch hier: Revisor ist weiterhin René Brunner, als zweiter Revisor konnte Georges Bouverat gewählt werden; er folgt auf Bruno Hugi, der aufgrund der Amtszeitbeschränkung ausschied.

Für den Vorstand stellte sich Fritz Uhlmann zur Verfügung, ein weiteres Mitglied will den Entscheid etwas später fällen. Präsident bleibt Anton Weber (Riedholz), auch führen Bernhard Brunner (Langendorf) als Kassier und Georg Finger (Solothurn) als Aktuar ihre Ämter weiter.

Als Schützenmeister wurden René Sollberger (50 und 25 Meter) sowie Kurt Flury (300 Meter) bestätigt. Harry Brudermann (Präsident Bezirksschützenverein Lebern) bleibt Fähnrich.
Die Rechnung von Bernhard Brunner, laut Revisor Bruno Hugi mustergültig geführt, schloss mit einem Plus von 1300 Franken ab. Das Budget für 2018 liegt im Rahmen des letztjährigen, so dass der Mitgliederbeitrag bei zehn Franken belassen wurde.

Noch Luft nach oben

Präsident Anton Weber freute sich in seinem Jahresbericht über die rege Teilnahme «seiner» Veteranen an verschiedenen Schiessanlässen und die dabei erzielten erfreulichen Resultate. Es bestehe aber bei beidem noch Luft nach oben, meinte er.

Das Programm für das nöchste Jahr sieht ähnlich aus wie das des abgelaufenen: Teilnahmen an Feld- und kantonalem Veteranen- sowie am Schlussschiessen. Dazu kommen Vorarbeiten für das Eidgenössische 2019. Hans Grolimund (Büsserach) überbrachte die Grüsse des Kantonalverbands Solothurner Schützenveteranen; er freute sich, dass der Personalengpass etwas entschärft werden konnte und beschwor die Kameradschaft im schönen Schiesssport, der Aktivität, Einsatz und Geduld zugleich fordere. (mhs)

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