Lohn-Ammannsegg
Der Kindergeschichten-Pfad am Waldrand erzählt «die Vogelhochzeit»

Die Hubel-Meteorologen realisierten einen 500 Meter langen Pfad, der in sieben Pfosten eine Kindergeschichte erzählt. Eigentlich sollte der Pfad bis September bestehen, doch viele positive Rückmeldungen haben die Initianten zum Weitermachen animiert.

Lucilia Mendes von Däniken
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Die Waldkäuze aus Holz, ein Werk der Hubel-Meteorologen, sprechenzu den Kindern. Die Lesekundigen lesen auf der Tafel, was die Käuze sagen. lmb

Die Waldkäuze aus Holz, ein Werk der Hubel-Meteorologen, sprechenzu den Kindern. Die Lesekundigen lesen auf der Tafel, was die Käuze sagen. lmb

Seit dem Frühling begegnen einem am Lohner Waldrand, nur wenige Meter vom Waldhaus der Bürgergemeinde Lohn entfernt, kleine aus Holz gefertigte Waldkäuze.

Sie sind die Protagonisten des von den Hubel-Meteorologen im Rahmen von «lohn-ammannsegg.bewegt» konzipierten und realisierten Kindergeschichtenpfades.

Eigentlich sind die Hubel-Meteorologen ja für ihre Affinität zum Wetter bekannt, doch diese sollte bei diesem Projekt für einmal nicht im Vordergrund stehen. «Wir wollten mit unserem Beitrag in erster Linie Kindern und Familien eine Freude machen soll.»

Gemeinsam machten sie sich ans Schreiben einer Geschichte. Diese lehnt sich an die bekannte Geschichte «Die Vogelhochzeit» von Rolf Zuckowski an und spielt im Lohner Wald, genauer in der Region «Hubel», dort wo die Douglasien stehen, die man schon von weitem her über den Wald ragen sieht.

Da das Wappentier der Meteorologen ein Waldkauz ist, spielen zwei Waldkäuze die Hauptrolle in der Geschichte «Ein Waldkauz wollte Hochzeit machen».

Die rührende Geschichte ist nicht nur auf einer Tafel niedergeschrieben, sondern mit den aus Holz gestalteten Waldkäuzen liebevoll dargestellt.

«Die Käuze haben wir selber gemacht», erklärt Luterbacher stolz und ergänzt: «Inzwischen haben wir aufgrund des Pfades an die 50 Aufträge für Holz-Käuze erhalten.»

Spontan verlängert

Eigentlich sollte der Pfad nur bis September bestehen. Doch die vielen positiven Rückmeldungen haben die Initianten zum Weitermachen animiert.

«Wir treffen entlang des Pfades längst nicht nur Familien mit Kindern an, sondern auch Radfahrer, die ihre Tour unterbrechen, und auch viele Senioren.»

Der rund 500 Meter lange Geschichtenpfad mit den sieben Posten soll darum noch eine Weile lang von den Hubel-Meteorologen gehegt und gepflegt werden. «Aber wir haben keine Ahnung, wie er den Winter überstehen wird.»

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