Der Gemeinderat von Lüsslingen-Nennigkofen hat von der Kündigung des Mietvertrages Kenntnis genommen. Die Liegenschaft gehört der Gemeinde. «Wir hätten gerne eine Nachfolge», sagt Gemeindepräsident Herbert Schluep.

Bereits hätten sich einige Interessenten die Praxis angeschaut, festlegen wollte sich noch niemand. «Zwei Bewerber haben sich Bedenkzeit erbeten.» Die Praxis ist erfolgreich, für das Dorf wäre die definitive Schliessung ein Verlust.

Diskutiert wurde im Gemeinderat zudem das Projekt Mühlegarten, wo die Kirschblütengemeinschaft eine Überbauung realisieren will. Gemäss den Auflagen der Gemeinde dürfen aber höchstens 25 Prozent Wohnfläche sein, der Rest ist für das Gewerbe vorgesehen.

Damit ist die Gemeinschaft nicht einverstanden. Laut Herbert Schluep müsse die Gemeinschaft nun darlegen, warum die 25 Prozent Wohnanteil nicht ausreichend seien. «Der Ball liegt jetzt bei ihnen, uns pressiert es nicht», so Schluep. Erst nach einer Einigung könne der Gestaltungsplan angepackt werden.(crs)