Im Gebiet Fröschern wurde bereits zum zweiten Mal eine geologische Studie in Auftrag gegeben. Das Astra und die Gemeinde Lüsslingen-Nennigkofen haben dabei zusammengespannt. Es geht um Geländerveränderungen, bei denen unklar war, ob sie auf den Bau der A5 zurückzuführen sind.

Die Studie kommt zum Schluss, dass die Schäden an den Häusern, dem Bachbord, sowie der Brücke über den Eymattbach auf das Austrocknen einer in diesem Bereich aussergewöhnlich mächtigen Torfschicht zurückzuführen sind. Der Bau der A5 hat somit nichts damit zu tun und niemand kann für die Schäden verantwortlich gemacht werden.

Heizungstyp geändert

Der Gemeinderat musste einen Entschied vom April überdenken und abändern. Er hatte beschlossen, in der Mehrzweckhalle neu eine sogenannte Qualitätsschnitzelheizung zu installieren. Weitere Abklärungen haben nun gezeigt, dass eine Waldpellet-Heizung bessere Möglichkeiten bieten würde.

Die Pellets seien teurer im Ankauf, der Heizbetrieb aber weniger störungsanfällig und die Abgaswerte besser. Der Gemeinderat hat den Antrag der Spezialkommission wohlwollend zur Kenntnis genommen und beschlossen, in der Mehrzweckhalle eine Waldpellets-Heizung einbauen zu lasen.

Schliesslich musste der Gemeinderat dem Fischer-Verein eine abschlägige Antwort geben. Dieser hätte das bald leerstehende ARA-Gebäude gerne als Vereinslokal genützt. Die ARA-Anlage muss aber nach dem Anschluss an den Zase in Zuchwil komplett rückgebaut werden, weil es eine zweckgebundene Baute ausserhalb der Bauzone ist. (rm/mgt)