Planung

Der Gemeinderat von Lüsslingen-Nennigkofen setzt drei Arbeitsgruppen ein

Der Wärmeverbund – ausgehend von der sanierten Pellet-Heizung in dem Mehrzweckgebäude – soll wirtschaftlich und ökologisch dem Dorf etwas bringen.

Der Wärmeverbund – ausgehend von der sanierten Pellet-Heizung in dem Mehrzweckgebäude – soll wirtschaftlich und ökologisch dem Dorf etwas bringen.

Bereits zum dritten Mal konferierte der Gemeinderat – coronabedingt – online. Drei Themen bestimmten die Diskussion. Der Wärmeverbund – ausgehend von der sanierten Pellet-Heizung in dem Mehrzweckgebäude – soll wirtschaftlich und ökologisch dem Dorf etwas bringen. Angeschlossen ist bereits das Schulhaus im Ortsteil Lüsslingen. Aber unverbindliche Anfragen aus der Bevölkerung haben gezeigt, dass ein grösseres Interesse bestehen könnte. Denn wenn, was bereits langfristig ins Auge gefasst wurde, das Kirchenviertel mit Wärme aus dem Mehrzweckgebäude versorgt wird, könnten auch private Liegenschaften eingebunden werden.

Eine Arbeitsgruppe, die definitiv am 2. Februar gewählt wird, soll sich um Planung und Anschluss-Konditionen kümmern. «Es ist unser Ziel, im laufenden Jahr einen Vorschlag zu machen und den Kostenrahmen abzustecken», so Rufer. Denn auch für die Gemeinde müsse ein solches Vorhaben ökonomisch stimmen. Nicht angeschlossen werden soll das Schulhaus Nennigkofen, weil der Leitungsweg zum Mehrzweckgebäude zu weit sei. Sofern ein Reglement für den Wärmeverbund nötig ist, wird dieses die Gemeindeversammlung behandeln.

In Sachen Strom findet ein Neustart statt

Kurz zusammengefasst hatte sich die Gemeinde im Ortsteil Lüsslingen 2018 nach Beratung durch ein externes Unternehmen von der Energieversorgung durch die AEK AG getrennt. Der Versorger allerdings wollte dies nicht widerspruchslos hinnehmen und veranlasste eine bundesgerichtliche Überprüfung. Im Ergebnis wurde dort aber die freie Wahl des Energieanbieters durch die Gemeinde bestätigt. In der Sitzung am 11. November beschloss der Rat nun einen Neustart.

Eine Arbeitsgruppe, die sich ebenfalls im Februar per Wahl konstituieren wird, legt dann das weitere Vorgehen in Sachen «Stromzukunft» fest. Gemeindepräsidentin Susanne Rufer wird sich – dies zu betonen sei ihr wichtig – weiterhin bei diesem Vorhaben aus beruflichen Gründen im Ausstand befinden. Bis jetzt war ihr präsidialer Vorgänger Herbert Schluep in dieser Frage federführend. Die neue Arbeitsgruppe übernimmt seine Verantwortung.

Zeitgemässe Entschädigungen

«Hier geht es um faire Löhne und Entschädigungen, um Gleichbehandlung und die Vergleichbarkeit mit anderen Gemeinden», begründete die Gemeindepräsidentin die vorgesehenen Anpassungen in der Dienst- und Gehaltsordnung – auch mit Blick auf die neue Legislatur. Die Gemeinde sei dankbar für ihre vielen freiwilligen Mitarbeitenden, die es angemessen zu honorieren gelte. Darum wird sich eine weitere Arbeitsgruppe, deren Zusammensetzung noch bestimmt wird, kümmern und einen Vorschlag ausarbeiten.

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