Der Voranschlag sieht Nettoinvestitionen von rund einer Million Franken vor, was vom Gemeinderat wohlwollend zur Kenntnis genommen wurde. Auf Basis dieser Investitionsrechnung soll nun der gesamte Voranschlag komplettiert werden.

Ein grösseres Investitionsprojekt ist etwa die Dachsanierung Schulhaus mit Solaranlage, welche rund 122'000 Franken kosten soll. Der Betrag wurde ein wenig gesenkt, bei der Finanzplanberatung waren für diese Sanierung noch 142'000 Franken eingeplant. Zudem sind im Bereich Schule die Erweiterung des Vordaches Schulhaus (80'000 Franken) sowie das Vorprojekt Neubau Turnhalle (15'000 Franken) enthalten.

Grössere Beträge umfasst das Budget im Bereich Kantonsstrassen, wo weitere Tranchen zu bezahlen sind, etwa an den Ausbau der Baselstrasse und an die Sanierung der Bahnübergänge. Für 65'000 Franken plant die Gemeinde zudem, im ehemaligen Feuerwehrmagazin, welches als Vereinslokal genutzt wird, eine Gasheizung einzubauen.

Gebührensenkung wird möglich

Die Voranschläge zur Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung sehen positiv aus. Bei der Abwasserbeseitigung resultiert bereits zum zweiten Mal ein hoher Ertragsüberschuss, sodass Finanzverwalterin Isabella Howald einen Vorschlag zur Gebührensenkung ausarbeiten kann. Längerfristig könne man wahrscheinlich auch bei der Wasserversorgung eine Gebührensenkung ins Auge fassen.

Ebenfalls diskutiert hat der Gemeinderat den Entwurf zur Ortsplanungsrevision. Diverse Punkte gaben zu Diskussionen Anlass, insbesondere weil zahlreiche Details geklärt werden müssen und man sich «nichts verbauen» will, wie immer wieder betont wurde. Einzelne Baulinien, Gestaltungsplanpflichten oder Zonenzuteilungen sind deshalb genau abzuwägen.

An einer Sitzung in zwei Wochen sollen noch weitere Punkte besprochen werden.

oraussichtlich im Oktober wird eine Mitwirkungsveranstaltung mit Präsentation des Entwurfes stattfinden. Einwohnerinnen und Einwohner werden dort die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen.