Subingen

Der Gemeinderat sieht keine weiteren Sparmöglichkeiten

Gemeindepräsident Hans-Ruedi Ingold hofft, der Kanton mache sich noch Gedanken zum Finanz- und Lastenausgleich. (Archiv)

Gemeindepräsident Hans-Ruedi Ingold hofft, der Kanton mache sich noch Gedanken zum Finanz- und Lastenausgleich. (Archiv)

Das Budget für 2016 erfuhr in der zweiten Lesung kaum mehr nennenswerte Änderungen.

Die FDP- und die SP-Fraktion waren sich an der Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend einig. «Wir haben keine weiteren Sparmöglichkeiten im Budget gefunden.» Es mache keinen Sinn, weiter an kleinen Beträgen herumzuschrauben.

Zwar gab es bei der zweiten Budgetlesung vonseiten der CVP noch einige Spar-Vorschläge, aber die wurden bis auf einen alle abgelehnt. Das Budget weist damit Nettoinvestitionen von 1,016 Mio. Franken auf. Dazu kommt ein Aufwandüberschuss von knapp über 700 000 Franken.

Jan Weiss (FDP) wollte daraufhin wissen, wie es denn nun mit den Finanzen weitergehen solle. «Nächstes Jahr wird die Situation ja nicht besser und wir können nicht ständig Investitionen zurückstellen.»

Gemeindepräsident Hans Ruedi Ingold sah dies ähnlich. «Bis nächsten Herbst sollten wir mehr Erfahrung mit dem neuen Rechnungsmodell haben. Zudem hoffe ich, dass der Kanton sich noch Gedanken macht beim Lasten- und Finanzausgleich.»

Ingold machte zudem auf die Wohnungen aufmerksam, die in Bau sind und neue Steuerzahler nach Subingen bringen. «Auch die juristischen Personen scheinen wieder etwas besser dazustehen und wir können hoffen, dass der Steuerertrag dort nicht noch weiter einbricht.»

Schulprojekt beeindruckt

Zu Beginn der Sitzung stellten zwei Neuntklässler ihr Schul-Abschlussprojekt vor. Die beiden möchten im April 2016 ein Elektro-Festival in der Mehrzweckhalle durchführen. «Das Fest wäre nicht öffentlich und nur für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe Wasseramt Ost gedacht», erklärten sie.

Der Gemeinderat zeigte sich beeindruckt von der Planung, die bis zum Sicherheitsdienst geht. Die beiden Schüler haben zudem bereits über 1000 Franken an Sponsorengeldern zusammengesammelt.

Im Gespräch war denn auch zu erfahren, dass es nicht die erste Party ist, die sie (mit)organisieren. Der Gemeinderat musste sich insofern zum Projekt äussern, als er über die Vergabe der Halle zu entscheiden hatte. Was er denn auch zustimmend tat.

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