Biberist

Der Gebührentarif für die Alte Turnhalle steht – Pauschale für Grundreinigung fällt weg

ie renovierte Alte Turnhalle soll in erster Linie ortsansässigen Vereinen sowie Einwohnerinnen und Einwohnern als Veranstaltungsort zur Verfügung gestellt werden.

ie renovierte Alte Turnhalle soll in erster Linie ortsansässigen Vereinen sowie Einwohnerinnen und Einwohnern als Veranstaltungsort zur Verfügung gestellt werden.

Der Gemeinderat befasste sich zum zweiten Mal mit dem heiklen Geschäft, die Gebühren für die Nutzung der Alten Turnhalle festzulegen.

Auch in der zweiten Lesung des Gebührentarifs der Alten Turnhalle gab es weitere Anpassungen, bevor diesem zugestimmt wurde. Die renovierte Alte Turnhalle soll in erster Linie ortsansässigen Vereinen sowie Einwohnerinnen und Einwohnern als Veranstaltungsort zur Verfügung gestellt werden.

Für die Benutzung wird in drei Gebühren aufgeteilt: eine Gebühr für die Nutzung der Räume, eine für den Gebrauch der technischen Anlage und eine Gebühr für die Präsenz von Personal, welches die technischen Anlagen bedient oder für Zusatzreinigungen vorgesehen ist. In der ersten Lesung wurden die Gebühren für Auswärtige als zu hoch empfunden. Nun, in der zweiten Lesung, erfolgten Anpassungen vor allem zugunsten der einheimischen Benutzer. Weggelassen wurde für alle eine Pauschale für die Grundreinigung. Diese sei in der Gebühr für die Benutzung der Räume bereits enthalten.

Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung zwei Abrechnungen genehmigt. Sowohl für die Arbeiten auf der Mühlemattstrasse und der Bleichemattstrasse (Einführung Tempo 20 und Strassenraumgestaltung) als auch den Abbruch und Neubau der Pausenhalle Schulhaus Mühlematt blieben kostenmässig unter den bewilligten Krediten. Für die Pausenhalle betrug der Kredit 300'000 Franken und die effektiven Kosten laut Bauabrechnung 298'959 Franken.
Bei den Arbeiten für die Begegnungszone mit Tempo 20 betrug der Gesamtkredit 970'000 Franken. Hier wurden laut Abrechnung bereits 789'887 Franken ausgegeben. Ausstehend ist die Abrechnung für noch nicht abgeschlossene Aufträge, welche aber maximal 180'113 Franken hoch sein wird. Zusammengezählt entspricht dies dem Gesamtkredit.
Wasserleitungsersatz

Vergeben wurden zudem die Arbeiten für den Wasserleitungsersatz Girizstrasse Mitte. Diese wurden nötig durch die Umzonung einer Parzelle. Auf der Parzelle, die der Gemeinde gehört, baut die Wohnbaugenossenschaft drei Mehrfamilienhäuser mit 23 Wohneinheiten. Die Leitung aus dem Jahr 1942 reicht für die Lieferung der Löschwassermenge nicht mehr aus und muss im Durchmesser von 100 auf 125 Millimeter vergrössert werden. Der Gesamtkredit von 490 000 Franken soll mit der vorgenommenen Vergabe reichen. Die Baumeisterarbeiten gingen an die Hans Gurtner AG in Grenchen und die Sanitärarbeiten an die Firma Schneitter AG in Langendorf.

Der Gemeinderat hat weiter den Dienstbarkeitsvertrag für das Durchleitungsrecht der Hochspannungsleitung Girizstrasse genehmigt. (uby)

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