Subingen/Zürich

Der «Drogenpfarrer» zieht sein Urteil weiter

A.W. akzeptiert das Urteil nicht. (Archiv)

A.W. akzeptiert das Urteil nicht. (Archiv)

Der wegen Drogengeschäften verurteilte Ex-Pfarrer aus Subingen zieht sein Urteil weiter vor das Zürcher Obergericht. Das sagt auf Anfrage sein Anwalt Daniel Petazzi.

Der Mann hatte Anstalten getroffen zu einem Drogentransport sowie mehrfach Gehilfenschaft dazu geleistet. Zudem sprach ihn das Bezirksgericht Bülach der mehrfachen versuchten Geldwäscherei schuldig.

Im Dezember 2014 war er am Flughafen Zürich festgenommen worden, wo er einen Drogenkurier aus Brasilien abholen wollte. Bestraft wurde er mit 27 Monaten Gefängnis teilbedingt, 7 Monate muss er absitzen. «Wir rechnen uns Chancen aus, dass das Urteil milder ausfällt», so Petazzi.

Bereits eine Reduktion von 3 Monaten sei eine grosse Erleichterung, weil diese bedingt ausgesprochen werden könnte und der Mann nicht ins Gefängnis müsste.

Da die Staatsanwaltschaft aufeine Anschlussberufung verzichtet, kann das Strafmass nicht erhöht werden. Der Gerichtstermin ist noch offen. (crs)

Das sagt der Pfarrer nach seiner Verurteilung wegen Drogendelikten

Das sagte der Pfarrer nach seiner Verurteilung wegen Drogendelikten (11.Mai 2016)

Der Subinger Ex-Pfarrer A.W. zeigt sich nach der Urteilsverkündung reuig und spricht über zukünftige Berufsaussichten.

Das sagt die Staatsanwältin über den verurteilten Pfarrer

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Für die Staatsanwältin Daniela von Känel ist das Urteil gegen den Ex-Pfarrer von Subingen gerechtfertigt. Sie sieht den Pfarrer nicht als Drahtzieher sondern als hilfsbereiten Menschen.

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