Sanierung

Der Dorfplatz von Aeschi erhält ein Face-Lifting

Der Dorfplatz wird nach der Sanierung anders aussehen als heute. Der Weiher wird aber bleiben.

Der Dorfplatz wird nach der Sanierung anders aussehen als heute. Der Weiher wird aber bleiben.

An der Rechnungsgemeindeversammlung von Aeschi wurde nebst der Rechnung auch über die Sanierung der Gallishofstrasse informiert.

Der Kanton möchte im Frühling 2016 mit der Sanierung und dem Trottoirausbau der Gallishofstrasse beginnen. Peter Portmann (Amt für Verkehr und Tiefbau) und Uriel Kramer (W+H AG, Biberist) stellten das Projekt an der Gemeindeversammlung vor. Bereits im Jahr 2007 lagen die Pläne auf, im Jahr 2010 wurden sie genehmigt. Dass das Projekt erst jetzt umgesetzt wird, hat laut Portmann verschiedene Gründe.

So war die Dringlichkeit nicht gegeben und die Finanzlage des Kantons sei bekanntlich auch nicht die allerbeste. Nun aber soll die Strasse instandgestellt und mit dem Trottoir die Verkehrssicherheit insbesondere für die Fussgänger erhöht werden. Gleichzeitig werden die alten Werkleitungen ersetzt und ein lärmdämmender Deckbelag eingebaut. 

Anwohner geben Land ab

Die Sanierung der Strasse erfolgt in mindestens fünf Etappen. Es werde jeweils halbseitig gearbeitet und der Verkehr mit einer radargesteuerten Lichtsignalanlage geregelt. Begonnen werden sollte in dem Bereich, der laut Uriel Kramer die grössten Knackpunkte aufweist: dem Abschnitt Hersiwilerweg bis Alte Gallishofstrasse. Hier müssen nämlich die Anwohner Land für das Trottoir abgeben. «Der Kanton hat es noch nicht. Es wird jetzt mit den Gesprächen mit den Betroffenen begonnen», so Kramer. Er machte die Anwesenden zudem darauf aufmerksam, dass sie sich bereits vorgängig überlegen sollen, wie die Zufahrt zu ihren
Häusern und Plätzen nach der Sanierung aussehen soll.

Dorfplatz neu gestaltet

Einfacher ist der Abschnitt Luzernstrasse bis Hintergasse. Dort hat es bereits ein Trottoir und die Situation verändert sich kaum. Neu gestaltet wird aber der Dorfplatz. Der Weiher bleibe, so Kramer. Bei der Ausfahrt aus der Käsereistrasse werde die heutige Mittelinsel verschwinden, und vor dem Volg soll es mehr Platz für die Fussgänger geben, sodass diese die Käsereistrasse von einem geschützten Warteplatz aus queren können. Nordseitig werde das Trottoir durchgeführt. Direkt vor dem Weiher soll es eine Pflästerung geben, damit der Platz auch als Platz erkennbar ist.

Ab der Hintergasse bis zum Mettlenweg wird dann das Trottoir neu gebaut. Die Strassenbreite misst nach Abschluss der Arbeiten sechs Meter. Trotz des neuen Trottoirs werde sich am Strassenbild nicht allzu viel verändern. Das Gleiche gilt für den Bereich Mettlenweg bis Hersiwilerweg.

Mit der Sanierung und dem Trottoirneubau werden auch die Kandelaber versetzt. Zudem möchte die Gemeinde nach Abschluss der Arbeiten den Dorfeingang Richtung Westen versetzen. Konkret wird angestrebt, dass bereits ab der Einmündung alte Gallishofstrasse Tempo 50 gilt. Dazu muss aber der Kanton sein Einverständnis geben.

Auch Bolkenstrasse wird saniert

In der anschliessenden Diskussion gab es vor allem Einzelfragen. So konnten sich nicht alle mit der Randsteinhöhe von sechs Zentimeter anfreunden und fragten sich, wieso man nicht einen quergestellten Randstein einbaue. Auch der Wunsch nach Tempo 30 oder für die Einführung einer Begegnungszone rund um den Dorfplatz kam auf. «Das geht aus sicherheitstechnischen Gründen nicht», so Portmann. Auch ein Fussgängerstreifen mache dort keinen Sinn.

Peter Portmann informierte zudem darüber, dass im nächsten Frühling vermutlich auch die Sanierung der Bolkenstrasse, mit einer Verbreiterung um einen Meter, ausgeführt wird.

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