Subingen ist im Rennen um eine Teilnahme am «Donnschtig-Jass» mit dabei. Der Gemeinderat hat dem Projekt, initiiert von Urs Ledermann, zugestimmt. Ledermann und Gemeindepräsident Hans Ruedi Ingold bilden auch gleich das Organisationskomitee. Die erste Hürde hat das Projekt bereits genommen.

Denn auf die Anmeldung der Gemeinde hat das Schweizer Fernsehen reagiert und an einem Ortstermin die Gegebenheiten begutachtet, wie Ingold berichtet. Wie die Anmeldekriterien zeigen, wird einiges von einer «Donnschtig-Jass»-Gemeinde erwartet. Es braucht beispielsweise einen passenden grossen und attraktiven Austragungsplatz, auf welchem die Sendung «Donnschtig-Jass» produziert werden kann. Die Gemeinde muss bereits sein, die für den Grossanlass tangierten Strassen falls nötig mehrere Tage, zu sperren. Der Zeitpunkt der Sendung darf keine weiteren Grossanlässe (Sport, Chilbi, Markt) in der Gemeinde konkurrieren. Und nicht zuletzt soll das Dorf attraktive Porträtmöglichkeiten (Spezialitäten, Gebäude, Bräuche, Ortsbilder, Menschen) bieten.

Offenbar erfüllt Subingen die Voraussetzungen, denn etwa zwei Monate nach dem Ortstermin meldeten sich die Fernsehmacher und gaben ihr Okay. Subingen eigne sich als Kulisse für den «Donnschtig-Jass». Bis Ende Jahr musste auch Subingen zustimmen, was an der letzten Gemeinderatssitzung geschah. «Der Anlass ist wie ein Schaufenster für Subingen», nennt Ingold einen Grund für die Teilnahme. Jetzt müssen im Dorf die guten Jasserinnen und Jasser gesucht werden, denn zuerst gilt es eine Vorausscheidung zu überstehen. Gegner soll laut Hans Ruedi Ingold die Dreitannenstadt Olten sein, dies am 28. Juli 2016 in Bonstetten oder Küsnacht. Eine Woche später könnte dann der «Donnschtig-Jass» in Subingen zu Gast sein. Die beiden Berner Gemeinden Unterlangenegg und Wynau werden dann gegeneinander jassen.

An seiner letzten Sitzung im alten Jahr beschloss der Gemeinderat, die Urnenöffnungszeiten einzuschränken. «Am Samstag öffnen wir die Urne künftig nicht mehr, es kamen zu wenige Leute», erklärt der Gemeindepräsident. Zudem wurde der Wahl von Mathias Studer als Ersatzmitglied des Gemeinderates für den Rest der Amtsperiode 2013–2017 zugestimmt.