Schnottwil

Der Chronehof ist das optimale Daheim für den Ruhestand

Der Chronehof im Herzen von Schnottwil mit Seniorenwohnungen und einer Pflegeabteilung ist bezugsbereit.

Seit rund sechs Jahren nimmt ein Wohn- und Betreuungsprojekt des Lüterswiler Alterssitzes Buechibärg Gestalt an. Ende September, Anfang Oktober ist das gesamte Gebäude Chronehof, das allen wünschbaren Standards entspricht, für jedermann zu besichtigen.

«Wir alle hier in Schnottwil empfinden grosse Freude über die Realisierung unseres Chronehofs», sagte der frühere Schnottwiler Gemeindepräsident Paul Jetzer als Vertreter der Bauherrschaft. Massgeblich hatte er neun regionale Investoren um sich gesammelt und so das Wohn- und Betreuungsprojekt für Senioren in enger Partnerschaft mit dem Alterssitz Buechibärg in Lüterswil vorangetrieben.

Schnottwils Vize-Gemeindepräsident Stefan Schluep unterstrich die Bedeutung dieses multifunktionalen Gebäudes für die im Bundesinventar schützenswerter Ortsbilder gewürdigte Gemeinde. Früher habe sich hier an Stelle des heutigen Chronehofs die Metzgerei Ritz befunden, und ganze Generationen von Einwohnern feierten Feste im darüberliegenden «Kreuz»-Saal. «Als Gemeinde sind wir glücklich, unseren älteren Mitbürgern aus Dorf und Region hier ein vielfältig nutzbares Umfeld für den Ruhestand anbieten zu können.»

Franz Müller, Präsident des kommunal breit abgestützten Zweckverbands Altersheim Bucheggberg, erläuterte die vor Jahren entwickelte Strategie 2015 zur «Altersversorgung im ländlichen Raum». Mit dem kürzlich erfolgten Ausbau des «Mutterhauses» Alterssitz Buechibärg mit integrierter Demenzgruppe, der Gründung der Dependance Hofschmitte in Messen vor zwei Jahren und schliesslich durch den Mitte Oktober stattfindenden Bezug des Chronehof seien die Ziele vollständig und erfolgreich umgesetzt.

Schon voll belegt

Das neue Zuhause für ältere Menschen bietet sieben Seniorenwohnungen mit zusätzlich buchbaren Dienstleistungen, elf Pflegezimmer und ein grösseres Pflegestudio, dazu Gemeinschafts- und Pflegeräumlichkeiten, alle erreichbar mit Lift.

Die gerade jetzt durchgeführten letzten Arbeiten im Haus, seinen angegliederten Terrassen, Balkons und dem demnächst installierten gemütlichen Brunnen im Garten zeigen einen in jeder Weise ansprechenden und sinnvollen Ausbaustandard, der individuellen Bedürfnissen entspricht. Das Biezwiler Architekturbüro Kobi hat hier in Fassadengestaltung – die Stirnseiten weisen zum Dach hin übrigens die gemütliche «Berner Ründe» auf – sowie in Grundrissen und Ausgestaltung eine überzeugende Arbeit geleistet. Alle Küchenzeilen im Haus strahlen in einem stimmungsaufhellenden Grün.

«Für mich bringt die baldige Einweihung und die Vollbelegung des Objekts einen Freudentag», erklärte Gesamtbetriebsleiter Daniel Burkhalter, der für alle drei Institutionen verantwortlich ist. Durch die baubedingte Verlagerung von Patienten zwischen Lüterswil und Schnottwil stehen aber im Frühling 2017 drei Pflegezimmer und zwei Wohnungen wieder zur Vermietung zur Verfügung, so Burkhalter.

Das hier verwirklichte Konzept sei getragen vom Wunsch älterer Menschen, möglichst lange selbstständig zu bleiben, im Fall von Krankheit und Pflegebedürftigkeit aber dank «24-Stunden-Sicherheit» auf ein komplett ausgebautes Dienstleistungsangebot zugreifen zu können. Geplant sei das Haus auch für Paare, bei denen ein Partner mehr Hilfe benötigt und deshalb in der Pflegeabteilung wohnt. Physiotherapeutische Unterstützung ist ebenfalls in der ebenerdigen Praxis im Haus erhältlich.

Vorsorge habe man bereits getroffen für den Fall, dass in der Schnottwiler Hausarztpraxis am Jahresende keine Nachfolge gefunden wird. «Wir haben mit der Bucheggberger Gruppenpraxis in Messen Gespräche geführt», berichtete Therese Dellenbach-Suter. Ihr als Leiterin der beiden Dependancen Hofschmitte und Chronehof wurde zugesichert, dass auch in Schnottwil auf Wunsch eine ärztliche Visite stattfinden könnte.

Mobilität und Einkauf

Wer als Senior kein eigenes Auto in der Tiefgarage stehen hat, wird sich über die guten Busverbindungen nach Solothurn und Bern mit Haltestelle gleich neben dem Chronehof freuen. Und wer gegenüber dem optional buchbaren Verpflegungsangebot lieber selber kocht, der erreicht mit wenigen Schritten den unter dem gleichen Dach befindlichen Volg-Laden mit integrierter Poststelle.

Auf einer Fläche von 160 Quadratmetern sind laut Mario Frey, Bereichsleiter Verkauf West der zum Fenaco-Konzern gehörenden Volg, 2500 Artikel des täglichen Bedarfs im Angebot. Neben Frisch-, Haus- und Markenprodukten besteht eine besondere Erzeugnisreihe in «Feines vom Dorf». Auch das Volg-Geschäft ist an den «Chronehof-Gwundertagen» am Freitag, 30. September von 15 bis 19 Uhr, und am 1. Oktober von 9 bis 14 Uhr zu besichtigen.

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