Drei Höfe/ Halten

Der Bypass für den Biber wird gebaut

Mit der Verlängerung der Drainagen sollen Biberbauten erhalten werden und gleichzeitig der stetige Abfluss im Drainagensystem gewährleistet werden. aw/archiv

Mit der Verlängerung der Drainagen sollen Biberbauten erhalten werden und gleichzeitig der stetige Abfluss im Drainagensystem gewährleistet werden. aw/archiv

Im Grenzgebiet zwischen Drei Höfen und Halten besteht ein Biberrevier. Dazwischen befindet sich ein Drainagensystem, dass saniert werden muss, weil Leitungen teilweise nicht mehr funktionieren.

Die Flurgenossenschaft Drei Höfe hat ein Sanierungsprojekt für ihr Drainagensystem ausgearbeitet. In den Jahren 2013 und 2014 wurden rund 24 Kilometer Haupt- und Sammelleitungen gespült und davon 0,8 km mit Kanalfernsehen aufgenommen.

Das Sanierungsprojekt sieht vor, dass die teilweise nicht mehr funktionstüchtigen Drainagenleitungen von Fremdkörpern wie Steinen und eingewachsenen Wurzeln befreit werden sollen. 1,8 Kilometer Leitungen sollen komplett ersetzt werden. Zusätzlich soll das Drainagensystem zugunsten des Biberreviers verlängert werden.

Der Biber hat sein Revier im Grenzgebiet wischen den Drei Höfen und Halten. Mit der Verlängerung der Drainagen sollen die Biberbauten erhalten und gleichzeitig der stetige Abfluss im Drainagensystem gewährleistet werden. Es ist geplant, das Wasser mit einem Bypass durch den Wald abzuleiten und unterhalb des Biberdammes in den Weierbach einzuleiten. Die Finanzierung dieser Massnahmen wird durch den Fonds der Alpiq Hydro Aare AG bezahlt.

Die neue, im Rahmen des Biberprojektes vorgesehene Ableitung, könnte ein im Drainagen-Sanierungsprojekt vorgesehenes Teilprojekt beeinflussen. Für dieses Teilprojekt wird vorläufig auch keine Genehmigung erteilt. Alle anderen Arbeiten sind vom Regierungsrat bewilligt worden.

Die Kosten für die Arbeiten belaufen sich auf insgesamt 456 000 Franken. Die Flurgenossenschaft ersucht um Beiträge an das Gesamtprojekt. Der Kanton sichert einen Beitrag von 25 Prozent oder 116 250 Franken zu, der Bund stellt einen Beitrag von
27 Prozent in Aussicht. (rm/rrb)

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