Die Mitglieder der Flurgenossenschaft Drei Höfe haben sich über das anstehende Drainage-Sanierungsprojekt (PWI) informieren lassen. Die Kosten liegen im Bereich der Prognose (460'000 Franken). Zurzeit liegt das Projekt zur Vorprüfung im Amt für Landwirtschaft. Von dort geht es an die weiteren Fachstellen. Danach werden die Landeigentümer informiert und erst dann kommt es zur öffentlichen Auflage.

Diskutiert wurde auch der Bypass, der gelegt werden soll, damit vom Biberdamm, der genau ennet der Gemeindegrenze in Halten liegt, kein Wasser mehr in die Höfer Drainagen rückgestaut wird. Die Anwesenden sahen durchaus den Vorteil des Bauwerkes, das via naturemade star-Fonds der Alpiq finanziert werden soll. «So kann der Biber bleiben und wir können trotzdem Landwirtschaft betrieben», war der Tenor in der Versammlung. Es wurde allerdings der Wunsch geäussert, dass auch die Drainageleitung, die dem Bach am nächsten liegt, angeschlossen werden soll.

Zurzeit sind die Verantwortlichen nicht ganz sicher, ob das der Topografie wegen geht. «Wenn der Bypass gebaut wird, werden wir Sondierungen ausführen und sehen, ob es möglich ist», erklärt Rolf Gerber (Präsident Flurgenossenschaft Drei Höfe) auf Anfrage.

Die Bypass-Leitung soll im Bewilligungsverfahren dem PWI-Projekt abgegliedert werden und könnte, wenn alles gut läuft, im nächsten Winter ausgeführt werden. Zurzeit sei die Lage nahe des Biberdammes stabil, meint Gerber. Zwar sei es rund fünf Meter neben dem Bach sumpfig, aber es laufe kein Wasser mehr auf die Felder. «Sollte es wieder einmal übermässig regnen, dann müssen wir die Situation neu beurteilen und allenfalls in Absprache mit den kantonalen Behörden eingreifen.»