Messen
Dem Gemeinderat steht «grössere Rochade» bevor

Im Jahr 2017 wird der Messner Gemeinderat nicht mehr wiederzuerkennen sein - es wird etliche Veränderungen geben. Ausserdem hat der Rat beschlossen, eine Wohnung im Schulhaus von Balm an eine Asylkooperation zu vermieten.

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Marianne Meister hat ihren Rücktritt als Gemeindepräsidentin bereits bekannt gegeben. (Archiv)

Marianne Meister hat ihren Rücktritt als Gemeindepräsidentin bereits bekannt gegeben. (Archiv)

Gemeindepräsidentin Marianne Meister hat ihren Rücktritt per Ende Legislatur bereits angekündigt. Dazu sind weitere Demissionen angekündigt. Adrian Schär (FDP), Vertreter aus Brunnenthal, wird bereits per Ende Jahr zurücktreten. Er wird durch Peter Gerber (ebenfalls Brunnenthal) ersetzt. «Es wird eine grössere Rochade geben», sagt Marianne Meister. Ob auf die neue Legislatur hin der Gemeinderat verkleinert wird, steht derzeit offen.

Um aber die Behörden- und Verwaltungsstrukturen zu überprüfen, wird eine externe Firma eine Expertise erstellen. «Das Ziel ist, effizienter, vernetzter, stufengerechter und schlanker in Kommissionen und in der Verwaltung zusammenzuarbeiten», so Meister. Die Fusionsgemeinde sei mit den Strukturen von Messen gestartet. Nun sei es an der Zeit, diese zu überprüfen.

Asylsuchende in Balm

Der Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, im Schulhaus von Balm Asylsuchende unterzubringen. Dazu wird die Wohnung im ersten Stock an die Asylkooperation Limpachtal vermietet. Im Parterre befindet sich eine Spielgruppe. Die Wohnung steht derzeit leer und bietet Platz für sechs Personen. «Sie wäre also ab sofort bezugsbereit, bauliche Massnahmen braucht es nicht», sagt Meister. Wann die Asylsuchenden einziehen, sei aber noch offen.

Der Vorschlag zur Einquartierung kam von Gemeinderat Rolf Siegenthaler (SP). Er ist Präsident der Asylkooperation Limpachtal. Damit gibt es in allen vier Ortsteilen der Gemeinde Messen Asylunterkünfte. (crs)