Schnottwil
Datum für slowUp wird wegen Feldschützen angepasst

Die Bucheggberger Gemeindepräsidenten lassen sich informieren – über den slowUp und den Stand der Arbeitsgruppe, die sich mit dem Thema «Spitex, wie weiter» auseinandersetzt.

Rahel Meier
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Der slowUp im Bucheggberg ist dieses Jahr auf den 27. Mai terminiert.

Der slowUp im Bucheggberg ist dieses Jahr auf den 27. Mai terminiert.

Hanspeter Bärtschi

Der slowUp findet auch 2018 statt, und zwar am 27. Mai. OK-Präsident Beat Stähli musste in der VGGB (Vereinigung der Bucheggberger Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten) nicht viel Werbung machen. Der Grossteil der Gemeinden unterstützt den Anlass grosszügig. Für die Vereine ist der Grossanlass mit jeweils über 30'000 Teilnehmern zu einer verlässlichen Einnahmequelle geworden.

Das Budget für den slowUp im Bucheggberg sei, verglichen mit den anderen Anlässen in der Schweiz, im «gesunden Mittelmass». Rund 180'000 Franken werden aufgewendet. Gross seien einzig, so Stähli, die Kosten für die rund 200 Strassensperren. Wie schon in den letzten Jahren möchte man das Budget mit dem Verkauf von Stickern für einen Betrag von fünf Franken aufbessern. Diese würden von den Teilnehmenden wohlwollend aufgenommen. Dazu versucht das OK weitere Geldquellen zu erschliessen.

In den Folgejahren muss man das Datum unter anderem wegen des Feldschiessens wieder anpassen. 2019 soll der slowUp am 12. Mai durchgeführt werden und 2020 am 14. Juni.

Mit Auslegeordnung starten

Die Arbeitsgruppe (AG) unter der Leitung von Stefan Schluep (Schnottwil), die sich mit dem Thema «Spitex, wie weiter» beschäftigt, kann professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, wenn sie diese benötigt. Die VGGB hat einen Betrag von 5400 Franken gesprochen. Zuerst wollen die Mitglieder der AG aber diskutieren, welche Varianten es gibt. Im Raum steht die Fusion mit der Spitex Aare Nord-SO, die von der Vereinsleitung vorgeschlagen wird. Die Gemeindepräsidenten können sich aber auch ein Zusammengehen mit dem Alterssitz in Lüterswil vorstellen.

Franziska Moser und Anita Schärli stellten den Gemeindepräsidenten «Innovage» vor. Innovage ist ein Pool von pensionierten Fach- und Führungskräften aus diversen Berufsfeldern. Die Senioren stellen ihre Erfahrung und ihre Fähigkeiten unentgeltlich für soziale und kulturelle Projekte zur Verfügung. Dabei sei generationenübergreifendes Denken ein wichtiges Thema. Wer Hilfe benötige, könne sich jederzeit an das Netzwerk Bern-Solothurn wenden.
Christoph Cina (Hausarzt, Messen) stellte kurz das Pilotprojekt Versorgungskette Palliative Care vor.

In Gesprächen zwischen Senioren, Angehörigen, Spitexverantwortlichen und Hausärzten soll eine interprofessionelle Krankengeschichte erarbeitet werden, die Fachstellen zugänglich gemacht wird. Damit soll beispielsweise vermieden werden, dass Senioren unnötig hospitalisiert oder medikamentös falsch behandelt werden.

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