In Bezug auf Rentabilität, Risiko und Struktur ist die Spar- und Leihkasse Bucheggberg AG (SLB) top. Dies beweist eine Bankenstudie, in der 91 Schweizer Banken beurteilt und verglichen wurden. Die SLB belegt den 10. Platz (siehe Kasten). 

Auch 2016, wie im Vorjahr, liess die Bank wenig anbrennen. Die meisten Kennzahlen der Kleinbank konnten von den 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in eine positive Richtung verändert werden. Die Bilanzsumme lag Ende Jahr bei 566,5 Millionen Franken, was gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 8 Prozent oder 42 Millionen Franken bedeutet.

Kundenausleihungen (plus 7,5 Prozent) stiegen etwas weniger deutlich als die Kundengelder (plus 9,2 Prozent). Bei den Kundenausleihungen stiegen die Hypothekarforderungen, eines der Hauptgeschäfte, um 31,1 Millionen Franken (plus 7,2 Prozent) auf 463,1 Millionen Franken. Auf der anderen Seite wuchsen die Einlagen der Kunden um 31 Millionen Franken (plus 9 Prozent). Die Refinanzierungsquote erhöhte sich um 1 Prozent auf 88 Prozent.

Zinsgeschäft entscheidet

Während in der Bilanz die positiven Zahlen überwiegen, zeigen die Zahlen in der Erfolgsrechnung, dass 2016 ein schwieriges Jahr war. Das unverändert tiefe Zinsniveau, so die Bank in ihrem Jahresbericht, sorgten für einen weiteren Rückgang der Zinsmarge. Weil aber das Volumen gesteigert werden konnte, lag der Bruttoerfolg aus dem Zinsengeschäft mit 7,3 Millionen Franken trotzdem über dem Vorjahr (plus 2,7 Prozent).

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 7,4 Prozent auf 668 935 Franken. Personal- und Sachaufwand erhöhten sich um 128 786 Franken auf gesamthaft 4,589 Millionen Franken. Dank der Steigerung im Zinsgeschäft konnte auch der Jahresgewinn auf 952 704 Franken verbessert werden. Pro Aktie sollen wie im Vorjahr 70 Franken ausgeschüttet werden.

Die gesetzlich geforderten Eigenmittel von 19,8 Millionen Franken werden von der Bucheggberger Bank mit 47,6 Millionen Franken klar übertroffen. Die Eigenkapitalquote betrug 19,3 Prozent (Vorjahr 20,6 Prozent).