Überbauung
Das Zentrum in Recherswil erhält ein neues Gesicht

Der Zentrumsüberbauung in der Gemeinde Recherswil liegt im Zeitplan. Bis Ende will man die Dachhaut verlegen und die Fenster einbauen. Das nächste Baufeld ist auch schon verkauft.

Rahel Meier
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Links: Die drei Gebäude sind im Rohbau erstellt und sollen bis Ende Jahr «dicht» gemacht werden. Rechts: Die neue Lokalität für den «Volg» an zentraler Lage.

Links: Die drei Gebäude sind im Rohbau erstellt und sollen bis Ende Jahr «dicht» gemacht werden. Rechts: Die neue Lokalität für den «Volg» an zentraler Lage.

hjs/rm

Es ist noch nicht allzu lange her, dass Recherswil die Grenze von 1800 Einwohnern überschritten hat. Und es wird weiter gebaut. Am Auffälligsten: Die Zentrumsüberbauung, die Formen annimmt. In einem Jahr sollen die 37 altersgerechten Wohnungen bezugsbereit sein. Schon Mitte August 2016 möchte Volg seinen neuen Laden eröffnen.

Willkommen wäre auch ein Kleingewerbebetrieb, wie etwa ein Coiffeursalon. Mit dem Gestaltungsplan wurde definiert, dass Platz für kleine Gewerbeflächen geschaffen werden soll. Ideal wäre es zudem, wenn sich eine Arztpraxis im Zentrum ansiedeln würde.

Zudem soll ein Begegnungsplatz für die Bevölkerung geschaffen werden. Recherswil ist damit der Entwicklung des Dorfzentrums einen grossen Schritt näher gekommen. Mehr als 40 Jahre dauerte es, bis hier Wohnungen und Gewerbeflächen geschaffen werden konnten.

Zeitlich voll im Plan

«Dank des schönen Wetters diesen Sommer sind wir mit dem Bau und dem Zeitplan sogar ein bisschen voraus», erklärt Roland Kamber (ZSB Architekten). Das Ziel sei klar, bis Ende Jahr soll das Gebäude «dicht gemacht» werden. Das heisst, dass die Dachhaut verlegt und die Fenster eingebaut sind. «Wenn möglich sollten die Gebäude bis dann auch isoliert sein», so Kamber. Dann sollte auch der Kran entfernt werden, der zurzeit noch mitten in der Einstellhalle platziert ist.

Gemeindepräsident Hardy Jäggi lobt das Baustellenmanagement. «Rund um die Baustelle ist Ordnung. Ich hatte nie Reklamationen wegen Emissionen.» Auch der Baustellenverkehr verlief geordnet. Jäggi freut sich zudem, dass in den Gebäuden Solarenergie für die Warmwasseraufbereitung genützt wird. Auch die Abwärme, die Volg produziert, wird als Energieträger genutzt.

Geplant wurden die drei Gebäude auf dem Baufeld A von der selben Firma, die auch den Gestaltungsplan für die gesamte Überbauung realisiert hat. Als Investor tritt die Pensionskasse des Kantons Solothurn auf. Die Vermietung der Wohnungen wird von einer spezialisierten Firma übernommen, die zurzeit dabei ist, die Werbeprospekte vorzubereiten.

Die Gemeinde ist derweil daran, das zweite Baufeld zu verkaufen. Der Zuschlag wurde erteilt, noch ist aber nichts unterschrieben, sodass Hardy Jäggi das Geheimnis um den Investor noch nicht lüften kann. «Wir möchten den Verkauf und den Bau staffeln», so Jäggi. Für das Baufeld C gilt derselbe Gestaltungsplan, wie für das Baufeld A. Im Gegensatz zu den drei Gebäuden, die zurzeit in Bau sind, ist aber noch kein Bauprojekt vorhanden. «Die Gebäude sollen harmonisch wirken und sich in der Gesamtheit vertragen», erklärt Roland Kamber. Jedes Baufeld soll aber seine eigene Sprache haben.

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