Gerlafingen
Das Stahldorf bleibt in SP-Hand

Erfolgreicher Wahlkampf für Philipp Heri (SP): Er wird nicht nur zum Gemeindepräsident gewählt. Seine Partei schnappt sich auch einen Sitz der FDP.

Urs Byland
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Der unterlegene Thomas Wenger (rechts) gratuliert Philipp Heri.

Der unterlegene Thomas Wenger (rechts) gratuliert Philipp Heri.

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«Ich bin überwältigt vom Superresultat», sagt Philipp Heri. Im «Waldegg» hat er zusammen mit seiner Frau Barbara und zwei seiner fünf Kindern sowie Ständerat Roberto Zanetti, Nationalrat Philipp Hadorn und weiteren SPlern die Resultate abgewartet. Mit der Wahl von Heri zum Gemeindepräsidenten wird Gerlafingen seit 1989 ohne Unterbruch von der SP regiert. Damals kam Roberto Zanetti an die Macht.

Thomas Wenger (SVP), Verlierer in der Gemeindepräsidiumswahl, ist dennoch zufrieden mit der Stimmenzahl, die er erreichte. Bei einer Stimmbeteiligung von nicht ganz 38 Prozent macht Wenger 353 Stimmen. Sieger Heri holt 609 und damit klar die absolute Mehrheit (63,3 %). Thomas Wenger freut sich insbesondere, dass seine SVP ihre drei Sitze halten kann. Die drei Bisherigen Wenger, Patrick Schibler und Roger Käsermann schaffen die Wahl. Von der CVP wird der bisherige Gemeinderat Markus Müller abgewählt. Seinen Sitz übernimmt Parteikollege Thomas Stulz.

Die FDP verliert trotz Listenverbindung mit der SVP einen Sitz. Der Bisherige Werner Rutsch sowie Daniel Cramer vertreten neu die Freisinnigen im Gemeinderat. Dort hat die SP eine Ausgangslage mit Potenzial. Neben dem Bisherigen Fabian Jordi sind neu auch Regula Jordi, Reto Wegmüller und Öslem Kellenberger gewählt worden.