Buchegg

Das Schwimmbad ist vertraglich für die nächsten 30 Jahre gesichert

Die Badi Mühledorf vor der letzten Saisoneröffnung.

Die Badi Mühledorf vor der letzten Saisoneröffnung.

Der Gemeinderat Buchegg hat den Baurechtsvertrag mit den Besitzern des «Kreuz» bis ins Jahr 2051 verlängert.

Im Jahr 1961 schloss die damalige Einwohnergemeinde Mühledorf mit dem damaligen Grundstücksbetreiber Rudolf Lätt einen Baurechtsvertrag für das Schwimmbad ab. Am 1. Januar 1992 wurde der Vertrag erneuert bis zum 31. Dezember 2021. Es besteht auch heute noch der beidseitige Wille, den Badebetrieb unter den aktuellen Bedingungen fortzuführen. Deshalb wurde der Baurechtsvertrag – nun zwischen Thomas Lätt und der Einwohnergemeinde Buchegg – für weitere 30 Jahre bis zum 31. Dezember 2051 verlängert.

Für die Fortsetzung des Baurechtes wird auch künftig keine Entschädigung vereinbart. Der Grundeigentümer, seine Familie, die Angestellten des Gasthofes und auch die Gäste im Hotel Kreuz dürfen die Badeanlage aber gratis nutzen. Zum Baurecht gehören das Schwimmbad als solches, die Filteranlage und alle für den Badebetrieb vorhandenen Gebäulichkeiten. Neubauten und Umbauten können nur im gegenseitigen Einverständnis erstellt werden. Bei einer allfälligen Schliessung des Schwimmbades übernimmt die Gemeinde den Rückbau der Anlagen. Speziell geregelt ist die Parkierung. Der Parkplatz beim «Kreuz» darf von den Badegästen nicht genützt werden. Ihnen steht der Parkplatz in der Kohlgrube zur Verfügung. Der Gemeinderat Buchegg hat der Vertragsverlängerung zugestimmt.

Nun gibt es gedeckte Haltestellen

Diskutiert hat der Gemeinderat Buchegg auch über Bushaltestellen in Mühledorf. Nach der Fusion wurde der Grundsatzentscheid gefällt, dass nicht sofort überall Bushaltestellen und Bushäuschen mit Sitzgelegenheit gebaut werden können. Aber dort, wo Sanierungen anstehen, sollen Häuschen gebaut werden. Dies ist zurzeit in Mühledorf der Fall, wo die Kantonsstrasse saniert wird. Dabei werden die Haltestellen versetzt, die Planung der Buswartehäuschen ging aber vergessen. Nun wurde ein Projekt dafür ausgearbeitet, das aber noch einige Diskussionen im Gemeinderat ergab. Hängige Fragen wurden in der Zwischenzeit gelöst, und so hat der Gemeinderat einen Kredit von 26000 Franken für die beiden Wartehäuschen genehmigt.

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