Schnottwil

Das Restaurant Rössli wird zum «Roschtig Nagu»

Christine Stoller erweitert das gastronomische Angebot in Schnottwil.

Christine Stoller erweitert das gastronomische Angebot in Schnottwil.

Die Grenchnerin Christine Stoller übernimmt laut Eigenwerbung: «’s gmüetliche Beizli im Buechibärg». Im rund 200-jährigen Bauernhaus bietet sie spezielle Gerichte an - passend zur Saison. Zudem vermietet sie drei Wohnungen im Obergeschoss.

Passend zum umgetauften Namen des Restaurants an der Bernstrasse 62 steht in rostigen Lettern geschrieben «Roschtig Nagu». In der Mitte macht sich ein langer rostiger Nagel bemerkbar.

Im rund 200-jährigen Bauernhaus mit der Bernerründe hat die Grenchnerin Christine Stoller Ende Juli nach zweimonatigem Unterbruch das Restaurant neu eröffnet. «Der neue Name passt zum alten Haus, in welchem rostige Nägel keine Seltenheit sind», begründet sie den nicht alltäglichen Namen.

Die Gaststube mit der tiefen Holzdecke hat Christine Stoller mit Vorhängen, Deckenlampen, Tischlämpchen, passenden Läufern, mit dem Mobiliar aus Holz sowie herbstlicher Dekoration gemütlich hergerichtet.

An der Wand stehen im alten Holzgestell blaue «Ankehäfe». Der Werbeslogan: «’s gmüetliche Beizli im Buechibärg» hält, was er verspricht. Vorläufig ist das Restaurant von Montag bis Samstag jeweils am Abend ab 17 Uhr geöffnet, für Essen ab 15 Personen auch am Sonntag.

Die Wirtin, die momentan noch anderweitig berufstätig ist, kann sich aber vorstellen, die Öffnungszeiten des «Roschtig Nagu» auszuweiten. Ihr zur Seite steht eine Köchin.

Währschafte Speisen

Die Speisekarte verspricht leckere, urchige Gerichte. «Koteletts an Biersauce und mit Speckkartoffeln sind unsere Hausspezialität», sagt Christine Stoller. Neugierig machen der Schnottwiler «Schpäckflade» mit Zwiebeln, das «Nagu-Brätt» mit «Buurewurscht» oder das «Nagu-Kafi» als eigene Hausmischung.

«Alles wird frisch zubereitet, ohne Produkte aus Konserven und Beuteln», unterstreicht die Wirtin. Je nach Saison bietet sie spezielle Gerichte an, wie momentan ihre Herbstkarte zeigt.

Die Gartenwirtschaft neben dem alten Stall – eine Idylle pur – versetzt Jahre zurück. Auf zwei Milchwägelchen stehen Brennten, so als ob der «Bäri» gleich für den Gang zur Käserei eingespannt würde. Holzgeräte erinnern an früher.

Der heuer heiss begehrte Kastanienbaum hat seine Pflicht getan und darf nun seine Blätter verlieren. Unter dem breiten Vordach warten die Holzbänke und Tische auf den nächsten Sommer. In der unbenutzten Wirtewohnung im Obergeschoss vermietet Christine Stoller zudem drei Zimmer.

Öffnungszeiten: Mo. bis Do., 17 bis 23.30 Uhr, Fr. und Sa. 17 bis 0.30 Uhr.

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