Fünf Mitwirkungen gingen nach der zweimonatigen Mitwirkungsfrist ein. Einige der Anregungen und Forderungen wurden in das Teilleitbild aufgenommen, andere nur zur Kenntnis genommen. Die meisten der Eingabepunkte die nicht aufgenommen wurden, werden in der nachfolgenden Nutzungsplanung behandelt. Beispielsweise die Frage nach der Organisation des Baustellenverkehrs oder die Sicherstellung von Baurechten und Land für öffentliche Strukturen.

Mitgewirkt haben zwei Privatpersonen, Pro Natura, Bird Life und die Stadt Solothurn. Letztere hat unter anderem darauf hingewiesen, dass die Entwicklung des Areals in Hinblick auf Siedlung, Landschaft und Verkehr sorgfältig abgestimmt werden sollte. Explizit wurde zudem gewünscht, dass Riedholz während der ganzen Entwicklungsphase mit den Nachbargemeinden im Kontakt bleibt und bedeutsame Schritte rechtzeitig kommuniziert. Dieses Anliegen wurde ins Leitbild aufgenommen. Ebenso wurde der Leitsatz Aare- und Naturraum ergänzt. Er heisst neu: «Der Aareraum ist attraktiv zu gestalten und naturverträglich für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.» Ausserdem soll eine Pufferzone zwischen dem Areal und dem wertvollen Landstück am Ufer in Richtung Solothurn geschaffen werden.

Die künftige Parkierung muss im Nutzungsplanverfahren geklärt werden. Das Teilleitbild wurde aber dahingehend ergänzt, dass die Parkierung möglichst in Einstellhallen/unterirdisch oder gedeckt erfolgen soll. Auch die Erschliessung wird im Nutzungsplanverfahren definiert. Trotzdem wurde das Teilleitbild auch hier präzisiert. So soll sichergestellt werden, dass die Erschliessung übergeordnet betrachtet und regional abgestimmt gelöst wird. Konkret sollen eine Mobilitätsstrategie und ein Mobilitätskonzept erarbeitet werden.

Das Teilleitbild wird im Dezember an der Gemeindeversammlung vorgelegt und muss vom Volk genehmigt werden.